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DSL für’s Handy – das bietet der neue Mobilfunk-Standard LTE

Der schnelle Mobilfunk-Standard LTE, auch 4G genannt, gewinnt immer weitere Marktanteile. Betreiber wie die Telekom, Vodafone oder O2 bauen Ihre Netzte kontinuierlich weiter aus, um LTE bald flächendeckend anbieten zu können. Daher rüsten sich auch immer mehr Handyanbieter für die schnelle Datenübertragungsrate.

Was bedeutet LTE?

Mobilfunkanbieter arbeiten kontinuierlich am Ausbau ihrer LTE-Netze, Foto: Vodafone

Nach GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA nun also eine weitere Abkürzung. Aber was genau bedeutet eigentlich LTE? LTE steht für Long Term Evolution, was übersetzt so viel bedeutet wie "langfristige Entwicklung". LTE ist ein Mobilfunkstandard der "vierten Generation", der Downloadraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Das ist so schnell wie ein guter DSL-Anschluss. Die Infrastruktur der neuen Standards basiert auf der Vorgängertechnologie UMTS. Durch LTE sollen Latenzzeit erheblich verkürzt werden, was vor allem bei Videotelefonie und Online-Anwendungen von Bedeutung ist. Zudem soll man z.B. Videos ruckelfrei auch in HD ansehen und Musik ohne Verzögerung in perfekter Qualität streamen können. Die für LTE verwendeten Frequenzbereiche wurden 2010 von der Bundesnetzagentur an die Mobilfunkanbieter versteigert und liegen zwischen ca. 800 bis 2600 MHz.

Mit welchen Geräten kann man den neuen Standard nutzen?

Zahlreiche Hersteller bieten bereits Smartphones an, mit dem der neue Standard genutzt werden kann. Modelle von Samsung wie das Galaxy Note 3-Phablet, Das Galaxy S4 (Active) oder das Galaxy Express beherrschen LTE ebenso gut wie das Apple iPhone 5S oder das neue iPhone 5c . Auch LG, Sony, Nokia und HTC haben entsprechende Smartphones im Angebot. Die Preise beginnen bei 220 Euro. Laut Gobal mobile Suppliers Association waren bereits im Juli des vergangenen Jahres 417 LTE-Endgeräte auf dem Markt. Davon waren allerdings die wenigsten auch in Deutschland erhältlich. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass alle neueren Modelle der gehobenen Klasse den LTE-Standard unterstützen. Auch zahlreiche Tablets verfügen über den neuen Mobilfunk-Standard. So z.B. das Apple iPad, das Samsung Galaxy Note 10.1 LTE oder das Kindle Fire HDX 4G LTE.

Wo kann ich LTE verwenden?

Die Netzabdeckung ist in Deutschland noch nicht flächendeckend und liegt derzeit bei etwa 65 Prozent. Die Mobilfunkanbieter arbeiten aber seit Jahren konstant am Ausbau ihrer Netze. Allein Vodafone konnte Ende 2012 bereits 17 Millionen Haushalte versorgen. Heute können bereits über 50 Millionen Bundesbürger LTE nutzen. Besonders gut abgedeckt sind naturgemäß die großen Ballungszentren wie Düsseldorf, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Vor allem in ländlichen Gebieten kann es jedoch sein, dass man trotz LTE-fähigem Gerät keinen entsprechenden Empfang hat. Um die LTE-Verfügbarkeit an Ihrem Wohnort zu überprüfen, empfiehlt sich ein Besuch auf der Website Ihres Mobilfunkanbieters. Dort kann man meist über die Eingabe seiner Postleitzahl feststellen, ob die heimischen Gefilde für LTE gerüstet sind. Tarife werden sowohl von der Telekom, Vodafone, O2 als auch von E-Plus und deren Tochtermarken wie Base angeboten.

30.10.13 18:43

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