{PLACE_CONTENT}{PLACE_POWEREDBY}
 
 

Filmkulisse Casino


USA / Las Vegas / Casino, Foto: neufal54 / pixabay / CC0 Creative Commons

Das Glücksspiel ist von jeher ein beliebtes Motiv in Filmen, Casinos bieten hierfür die passende Kulisse. Das verwundert nicht: Ihre besondere Atmosphäre mit edlem Ambiente, gehobener Etikette und gleichzeitig den gigantischen Chancen auf großen Gewinn bei ebenfalls gigantischem Verlustrisiko ist ein passender Hintergrund für große Geschichten und viel Drama.

Casinos im Film

Zahllose Filmszenen spielen in Casinos. Darunter sind Blockbuster und Low-Budget-Produktionen gleichermaßen. Kinoerfolge wie “Hangover“ oder “21“ kamen auch durch die reizvolle Konstellation im Casinomilieu zustande. Nicht zuletzt ist die Glücksspielmetropole Las Vegas ein sagenhaft beliebter Drehort für Hollywood-Filme.

Ein sehr beliebtes Szenario ist dabei die Pokerrunde, weil gerade dieses Spiel einer psychologischen Kriegsführung nahekommt. Sehr eindrucksvoll demonstriert das der James Bond im “Casino Royale“, in welchem Daniel Craig zur Hochform aufläuft.

Er beeindruckt das Publikum und seine Mitspieler mit seinem Pokerface im exklusiven Turnier, das ein Unterweltsbankier organisiert hatte, der auf Mathematik setzt – wobei James Bond am Ende mit seinen Instinkten gewinnt. Dahinter steckt im Grunde große Philosophie, denn diesen Konflikt (zwischen mathematischer Logik in der digitalen Welt und menschlicher Intuition) tragen wir in jüngster Zeit mehr denn je aus. All das ist sehr glamourös verpackt, sonst wäre es schließlich kein James Bond 007 Film. Die echte Spannung entsteht allerdings in der Tat durch das Glücksspiel.

Glamour-Faktor im Roulette

Die Schickeria spielt sehr gern Roulette, das zweite große Spiel im Casino mit höchstem Glamour-Faktor. Auch die Hochburgen des Roulettes sind faszinierend: Gespielt wird es in Las Vegas und Monaco, in Baden-Baden und New Orleans. In der Beliebtheit nimmt das Spiel den ersten Rang ein, dementsprechend oft wird es in Filmen verwertet. Diese haben gelegentlich literarische Vorbilder wie den “Spieler” von Dostojewski, denn die Faszination des Glücksspiels und ihre künstlerische Verarbeitung sind uralt. Beim Roulette sind es die hohen Gewinnquoten, gepaart mit der speziellen Art des Risikos (für das es viele mathematische Versuche der Berechnung gibt), die den unglaublichen Reiz ausmachen. Dieser kann zu tragischen Fällen führen, denn Spieler, die nach einer großen Gewinnserie alles auf eine “letzte Kugel” setzen und dann alles verlieren, stürmen schon einmal verzweifelt in den Garten des Casinos Monte Carlo, wo ihnen dann sanft ein Angestellter des Hauses die Pistole aus der Hand windet, die sie schon an die eigene Schläfe gesetzt hatten. Natürlich ist so etwas Stoff für ganz großes Kino.

Faszination Casino genügt für No-Budget-Produktion

Das Sujet des “Spielers” von Dostojewski griffen Berliner Filmstudenten auf, sie drehten keinen Low-Budget-, sondern gar einen No-Budget-Film mit dem Titel “Die Spieler“. Das tatsächliche Budget betrug 2.000 Euro, womit es sich um den kostengünstigsten Film handelt, der je Preiskandidat eines A-Festivals werden konnte. So viel Faszination steckt im Casino.

13.11.18 21:17

Letzte Einträge: Erneuerbare Energien und ihre Potentiale in Deutschland, DSL für’s Handy – das bietet der neue Mobilfunk-Standard LTE, Außergewöhnliche Weihnachtsgeschenke, Elternguide hilft bei Medienerziehung in der Familie, Die empfehlenswertesten Literatur Bestseller-Listen 2018

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL