Kommt das Diesel-Fahrverbot?



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Obwohl der Gerichtsentscheid über künftig mögliche Diesel-Fahrverbote noch aussteht (Stand: 25.02.2018), arbeitet die Bundesregierung schon an einer Verordnung für solche Verbote. Das Bundesverwaltungsgericht wird am Dienstag, dem 27.02.18, sein Urteil im anhängigen Rechtsstreit zur Thematik sprechen und damit möglicherweise künftige Diesel-Fahrverbote ermöglichen. Die Bundesregierung rechnet offenbar damit und formuliert aktuell eine Rechtsgrundlage dafür.


Kommen streckenbezogene Fahrverbote?


Eine Variante wären die streckenbezogenen Diesel-Fahrverbote, die in Städten mit einer zu hohen Abgasbelastung verhängt werden könnten. Das Bundesverkehrsministerium hat diese Option in seiner Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Matthias Gastel von den Grünen bestätigt. Das berichtete in der vergangenen Woche die "Rheinische Post". In der Vorlage des Gesetzesentwurfes heißt es, dass eine neue Rechtsgrundlage geschaffen werden müsse, welche die Anordnung streckenbezogener Verkehrsverbote oder -beschränkungen erlaubt. Der entsprechende Paragraf zum Schutz vor Stickstoffdioxid und sonstigen Abgasen dürfte in die StVO aufgenommen werden. So äußerte sich der Staatssekretär im Verkehrsministerium Norbert Barthle (CDU). Auch einen Zeitplan gibt es hierfür. Die Regelungen dürften in die 2018 zu erstellende StVO-Novelle integriert werden. Diese wird gegenwärtig eigentlich für Parkbevorrechtigungen von Carsharing-Fahrzeugen erarbeitet. Der Abschnitt zu Fahrverboten käme dann hinzu. Die Fahrverbots-Regelungen in der StVO würden nicht die schon bestehenden städtischen Regelungen tangieren. Selbst wenn eine Kommune schon einen Luftreinhalteplan aufgestellt und damit Umweltzonen geschaffen hat, kann es dennoch zusätzliche streckenbezogene Fahrverbote beim Überschreiten bestimmter Grenzwerte geben.


Was bringt eine “Blaue Plakette”?


In der Diskussion ist die “Blaue Plakette”, die bundesweit einheitlich vergeben würde. Mit der angedachten StVO-Novelle würde die Verantwortung hingegen bei den Kommunen bleiben, so der Grünen-Abgeordnete Matthias Gastel. Es entstünde ein “Flickenteppich": Autofahrer mit Dieselfahrzeugen dürften in manchen Städten fahren, in anderen nicht, womöglich auch noch abhängig von der Wetterlage. Zur Blauen Plakette aufgrund einer bundesweit einheitlichen und dauerhaften Regelung wollte sich die Bundesregierung bis zum vergangenen Freitag (23.02.) nicht äußern. Man warte das Gerichtsurteil ab, so die Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Mit der Blauen Plakette dürften in bestimmte Stadtgebiete der gesamten Republik nur noch saubere Diesel fahren. Was die Bundeskanzlerin Angela Merkel von einer solchen Lösung hält, wollte ihre Sprecherin Frau Demmer nicht kommunizieren. Beim anstehenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geht es im Kern um genau diese Frage: Sollen die Städte ein Fahrverbot eigenmächtig anordnen oder sich bundeseinheitlichen Regeln beugen? Die Haltung der Kommunen fällt hierzu nicht einheitlich aus, denn die Schadstoffgrenzwerte werden zwar in vielen, aber längst nicht in allen Städten überschritten. Betroffen sind vor allem die dicht bebauten Innenstädte von Metropolen wie Berlin, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. Deren Bürgermeister würden sicher gern einer Blauen Plakette zustimmen, die sie von der Verantwortung entlastet. In nicht betroffenen Städten hingegen sieht man rigide Fahrverbote skeptisch, denn es wären viele Autofahrer betroffen. Das Urteil am Dienstag wird daher mit großer Spannung erwartet.

26.2.18 13:47


Was macht gute Fenster heute aus?

Die grundsätzliche Funktion von Fenstern besteht darin, ausreichend Tageslicht in den Raum zu lassen und diesen zudem vor dem unerlaubten Eindringen zu schützen. Doch erfüllen moderne Fenster heute noch wesentlich wichtigere Aufgaben. Sie dienen dazu, Wärme im Haus zu halten, vor Zugluft zu schützen und im Sommer die Hitze nicht hineinzulassen. Gerade bei der Sanierung alter Gebäude stehen die Fenster daher im Fokus. Denn eine Sanierung der Fassaden und das Anbringen von Dämmmaterialien funktioniert oft nur im Zusammenspiel mit einem Fensteraustausch. Wer neu baut, benötigt ebenfalls neue Fenster und unterliegt hier, je nach Art des Hauses, Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) . Dies ist vor allem im Hinblick auf die Energiewende in Deutschland wichtig. Dieser Artikel schaut sich die Fenster der heutigen Zeit einmal genauer an und erklärt, welche Unterschiede es gibt und auf welche Merkmale es ankommt.


Wer ein Haus bauen möchte, sollte bei den Fenstern gleich auf moderne Produkte achten - dies ist vor allem in Bezug auf die Energieeffizienz sehr wichtig, Foto: 3844328 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Holz vs. Plastik - die Unterschiede

Holzfenster

Fenster mit Holzrahmen gelten als rustikal aber auch als veraltet. Dem ist jedoch nicht zwangsläufig so, bieten sie doch einige Vorteile gegenüber Fenstern mit Kunststoffrahmen. Denn auch im Bereich der Holzfenster gab es in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Innovationen. So zum Beispiel eine Aluminiumverschalung auf der Außenseite, die das Holz vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, dabei aber nicht die positiven Eigenschaften terminieren. Denn der große Vorteil von Holzfenstern ist ihr positiver Einfluss auf die Atmosphäre in den Innenräumen. Der hölzerne Fensterrahmen wirkt einfach deutlich gemütlicher als sein Bruder aus Kunststoff. Zudem können Holzfenster dank neuer Rahmenmodelle, Mehrfachverglasung und neuen technischen Möglichkeiten, heute mühelos die höchsten Wärme- und Energiestandards erfüllen und sind oftmals auch vergleichsweise leicht für eher ungewöhnliche Fenstergrößen herzustellen. Allerdings sind die Holzrahmen, sofern sie nicht über eine Verschalung verfügen, recht pflegebedürftig und müssen an der Außenseite der Rahmen regelmäßig lackiert werden, um sie dauerhaft vor Witterungseinflüssen zu schützen. Dies trifft jedoch überwiegend auf Fenster aus herkömmlichen Hölzern zu. Wer auf extrem witterungsbeständige Holzarten setzt, hat in diesem Bereich kaum Arbeit.

Kunststofffenster

Hier gibt es natürlich auch diverse Modelle und farbige Rahmen. Kunststofffenster besitzen eine mittlerweile sehr gute Wärmedämmung, die mit an den Verglasungsarten liegt. Grundsätzlich erfordern Kunststofffenster einen eher geringen Pflegeaufwand, doch wird die Witterungsseite mit der Zeit häufig gelblich und lässt sich nicht mehr vollständig reinigen. Die Vorteile liegen in der Wandelbarkeit: Die Fenster können gegen Aufpreis in den unterschiedlichsten Farben und Stärken erworben werden. Da die meisten Kunststofffenster in Großbetrieben gefertigt werden, sind ungewöhnliche Fenstermaße oft nur unter Umständen und mit einem großen Aufwand zu realisieren.

Welche Leistungsmerkmale sind wichtig bei Fenstern?

Bei einem Neubau oder einer Sanierung müssen Hausbesitzer die gültigen Vorschriften bezüglich der Energieverordnung beachten. So muss das Fensterkonzept z.B. bei einem Niedrigenergiehaus auf diese Bestimmungen abgestimmt sein. Moderne Fenster erfüllen die Vorgaben jedoch mühelos, sodass sich Hausbesitzer eher um die Optik und die Wahl der Glasscheiben kümmern können. Wir erklären die unterschiedlichen Leistungsmerkmale:

  • Verglasungstyp: Holz- und Kunststofffenster können alle dreifach verglast werden. Bei einem Neubau oder der Sanierung eines Hauses empfiehlt es sich immer, auf dreifach verglaste Fenster zu setzen, da die zusätzlichen Gasschichten zwischen den Fensterscheiben deutlich dazu beitragen, dass es zu einem möglichst geringen Wärmeverlust kommt .
  • Rahmen: Der Rahmen sollte natürlich dem eigenen Geschmack entsprechen, doch muss er auch zum Haus passen. Bei einem tiefen Fensterausschnitt empfehlen sich beispielsweise breite Fensterrahmen, damit der zur Verfügung stehende Raum ordentlich ausgenutzt werden kann. Eine hohe Bautiefe empfiehlt sich insbesondere bei der Senkung der Energiekosten. Wird ein Haus nachträglich gedämmt, sind diese Fenster oftmals sogar notwendig, da die Tiefe des Fensterausschnittes durch die außen angebrachte Dämmung deutlich steigt.
  • Zusammenstellung: Viele Hersteller von Holzfenstern ermöglichen es den Kunden, ihre Fenster nach individuellen Wünschen selbst zusammenzustellen. So können Kunden zum Beispiel die Holzart wählen und entscheiden, ob das Holz mit einem klaren oder farbigen Lack gestrichen werden soll.
  • Kombination: Ein weiterer Punkt von Fenstern ist die Vereinbarkeit mit anderen Bauteilen, die zum Fenster gehören. Wer Rollläden anbringt, sollte darauf achten, dass sie optisch und funktionell mit den Fenstern kompatibel sind. Selbiges gilt auch für Fliegenschutz- oder Sonnenschutzlösungen.
  • Sicherheit: Auch im Bereich der Sicherheitstechnik erfüllen moderne Fenster eine wichtige Aufgabe. Die Fensterrahmen dürfen sich nicht aufstemmen lassen. Zudem empfehlen sich abschließbare Fenster, bei denen der Griff in der Kippstellung nicht bewegt werden kann. Ist das Fenster geschlossen, sorgt das zusätzliche Schloss für eine höhere Sicherheit.

Was ist sonst noch zu beachten?

Viele Bauherren möchten bei der Sanierung eines Gebäudes oder einem Neubau möglichst viel selbst erledigen um Kosten zu sparen. Die Montage der Fenster sollte aber dem Profi überlassen werden, denn bei einem fehlerhaften Einbau können nachhaltige Schäden an der Bausubstanz auftreten. Sitzt der Rahmen nicht richtig, bringt auch das beste Fenster nichts, da Zugluft oder Wasser zwischen Mauerwerk und Fensterrahmen eindringt. Nur der Fachmann kann beurteilen, welche Fenster sich überhaupt für das entsprechende Haus eignen. Sie müssen auf die Dämmung abgestimmt sein und Wärmebrücken verhindern, da es sonst zu Schimmel kommen kann.

16.2.18 09:51


UMSTURZ bis 15. April in Berlin

Russland und der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg gilt als die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Dieser furchtbare Krieg mit seinen Massenheeren und modernen Waffen, die durch ihr immenses Vernichtungspotenzial bislang ungekannte Opferzahlen verursachten, zerriss das alte Europa in mehrfacher Hinsicht. Ganze Generationen von Europäern überlebten die Jahre in den Schützengräben nur hoch traumatisiert. Traditionelle Konventionen hinsichtlich Kunst, Ästhetik, Weltbild und nicht zuletzt die Einstellung zur Politik wurden völlig überformt und es gestaltete sich in vielfältiger Weise ein Neuanfang. Darüber hinaus verlor Europa in diesem "Europäischen Bürgerkrieg" seine Geltung als Zentrum der Welt: Zwei von sechs europäischen Großmächten, wurden als Kolonialmacht in ihren Grundfesten erschüttert, zwei weitere, Habsburg und das Osmanische Reich, zerfielen und verschwanden nach dem Krieg völlig von der Landkarte, und in den zwei übrigen kam es zu Revolutionen, in Deutschland und in Russland.

Das Epochenjahr 1917

Im Jahr 1917 fanden im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieges zwei Ereignisse statt, die den gesamten weiteren Verlauf des 20. Jhds. prägen sollten, daher spricht man von einem "Epochenjahr". Einerseits traten die USA an der Seite Englands und Frankreichs in den Krieg ein, womit die Niederlage Deutschlands und seiner Verbündeten besiegelt wurde. Andererseits fand in Russland zunächst die Februar-, später die bolschewistische Oktoberrevolution statt. Russland schied damit als kriegsführende Partei aus und begab sich auf einen bis dahin völlig neuen Weg staatlichen Seins. Der Marxismus wurde auf Basis seiner leninistischen Ausgestaltung Staatsideologie. In einer Art großem - und grausamem - Experiment machte sich Russland unter vielen Opfern auf den Weg zum Sozialismus, der zum Paradies auf Erden führen sollte, dem Kommunismus. Eine Zeit lang errang Russland unter sowjetischer Herrschaft eine Vormachtstellung, von der das Zarenreich nicht zu träumen gewagt hätte: Nach dem Inferno des Zweiten Weiltkrieges wurde die Sowjetunion als Gegenspielerin der USA zur atomaren "Supermacht" des Kalten Krieges. Für Europa und insbesondere Deutschland blieb zu dieser Zeit oftmals nur die Rolle eines strategischen Aufmarschgebietes. Das sowjetische Experiment musste schließlich scheitern. Aber mit seinen Folgen werden Russland und auch wir noch lange umzugehen haben.


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100 Jahre Russische Revolution

Vom 18. Oktober 2017 bis 15. April 2018 zeigt anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution das Historische Museum Berlin die vielbeachtete Ausstellung "1917. Revolution. - Russland und Europa". Über die Darstellung der revolutionären Ereignisse hinaus wird in den Blick genommen, wie sie das politische Denken über die Grenzen Russlands hinaus prägten. Zudem wird der Gegenwartsbezug verdeutlicht, zumal viele Aspekte heutiger politischer Interessenslagen bis in die Zeit der entstehenden Sowjetunion zurückreichen. Deshalb ist diese Ausstellung ein wichtiger Beitrag zum Verständnis aktueller Konfliktlinien internationaler Politik.

13.2.18 07:23


Wenn man schnell Geld benötigt - Kleinfinanzierungen im Internet

Experten raten zu einem Sparkonto als Puffer für ungeplante Ausgaben . Auf einem solchen kann Geld, dass am Monatsende übrig ist gespart werden und steht dann in Notzfällen zur Verfügung. Sofern man in der komfortablen Lage ist, am Monatsende noch Geld übrig zu haben versteht sich. Denn längst nicht jeder kommt mit seinem Lohn oder Gehalt hin und kann auch noch Rücklagen bilden. Und wenn dann ungeplante Ausgaben kommen, dann meist alle auf einmal: Tierarztrechnung, die Waschmaschine flutet den Keller und anstatt sich auf eine defekte Batterie zu beschränken, beschließt das Auto, dass eine neue Lichtmaschine angeschafft werden soll. Schon ist der Zeitpunkt gekommen, an dem schnell Geld aufs Konto kommen muss. Aber wie kann das gelingen? Vielleicht ist ein überschaubarer Schnellkredit eine Option?


Ersatzanschaffungen wie eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank können bei einem Defekt oftmals nicht bis zum nächsten Ersten warten. Foto: © moerschy (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Was verbirgt sich hinter Schnellkrediten?

Eigentlich lässt sich diese Kreditart auch als Kurzkredit bezeichnen. Denn das Geld ist nicht nur schnell auf dem Konto, die ganze Kreditangelegenheit ist auch sehr schnell wieder vorüber. Es ist ein Kurzdarlehen, welches häufig online beantragt werden kann und für welches die Auflagen wesentlich geringer sind. Die wichtigsten Details im Überblick:

  • Kurze Laufzeit - die Laufzeit ist das Hauptmerkmal des Schnellkredits. Das Darlehen wird nämlich oft nur für dreißig Tage aufgenommen, also praktisch bis kurz nach dem nächsten Gehaltseingang. Somit dient es wirklich nur der Überbrückung einer kurzzeitigen Misere und kann mehr oder weniger mit dem Nutzen des Dispos verglichen werden - nur mit sofortiger Abzahlung.
  • Niedrige Summen - während selbst Kleinkredite oft mindestens 2.500 Euro betragen müssen, gehen die Kurzkredite in eine ganz andere Richtung. Hier sind die Summen selten höher als 1.000 Euro, oft sogar niedriger. Es handelt sich also wirklich um einen Kredit, der im Notfall die Autoreparatur oder die neue Waschmaschine bezahlen soll, aber im nächsten Monat schon wieder abbezahlt wird.
  • Geringe Auflagen - da es sich beim Schnellkredit um kleinere Summen und kurze Laufzeiten handelt, werden solche Kredite wesentlich leichter vergeben, als gewöhnliche Kredite. Oft genügt beispielsweise der Nachweis einer Gehaltsabrechnung, aus dem hervorgeht, dass ein regelmäßiger Gehaltseingang zu verzeichnen ist.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Die Zinssätze bei Schnellkrediten sind etwas höher, als die von gewöhnlichen Krediten. Das liegt an der kurzen Laufzeit, da innerhalb dreißig Tagen natürlich nicht so viel an Zinsen verdient werden kann, wie in zwölf Monaten. Dennoch ist dieser Weg im Notfall empfehlenswert:

  • Günstig - wie nun? Höhere Zinsen und trotzdem ist der Kredit günstig? Ja, denn da die Laufzeit extrem kurz ist, fällt der höhere Zinssatz letztendlich weniger ins Gewicht. Zudem ist die Kreditsumme niedrig, sodass trotz des höheren Zinssatzes wenig Zinsen anfallen.
  • Alternative zum Dispo - im Vergleich zum Dispo ist der Schnellkredit oft vorzuziehen. Die Zinssätze sind mitunter niedriger als die des Dispositionskredits und außerdem entfällt das Problem der Schuldenfalle.

Für wen eignen sich die Schnellkredite?

Derartige Kredite eignen sie sich nicht für jeden und auch nicht für jedem Zweck. Sie sollten nur in Betracht gezogen werden, wenn folgende Faktoren zutreffen:

  • Geldeingang - ein regelmäßiger Geldeingang ist die absolute Pflicht. Dabei sollte die Laufzeit so gelegt werden, dass der Kredit möglichst innerhalb von einem oder zwei Monaten abbezahlt wird. Werden beispielsweise plötzlich 600,00 Euro für die Autoreparatur fällig und im nächsten Monat gibt es Urlaubsgeld, ist der Kurzkredit ideal.
  • Notfälle - ein Schnellkredit ist für eine Überbrückung gedacht und für längerfristige Finanzierungen irgendwelcher Güter. Das neue iPhone oder die Designerhandtasche sollte mit dem Geld also nicht bezahlt werden. Eine Ausnahme: Bei besonderen Angeboten zu Gütern, die aktuell einen drastischen Preisnachlass bieten, der beim nächsten Gehaltseingang schon vorüber ist, könnte ein solcher Kurzkredit sinnvoll sein.
  • Voraussetzungen - wer einen Schnellkredit beantragt, muss in der Regel einen Wohnsitz in Deutschland haben und einen Gehaltseingang von mindestens 500,00 Euro vorweisen können. Gleichfalls darf keine Überschuldung vorliegen.

Für jeden ist diese Form von Kredit also nicht geeignet. Wer bereits überschuldet ist und nicht weiß, wie er seine Rechnungen begleichen sollte, der geht besser nicht hin und nimmt einen Schnellkredit auf, um den Gerichtsvollzieher abzuwehren. In diesem Fall wäre die Gefahr zu groß, dass dann eben der Kredit nicht beglichen werden kann und ein neues Verfahren eingeleitet wird. Auch ist es nicht empfehlenswert, den Kredit dazu zu verwenden, um sich Luxusgüter oder Produkte zuzulegen, die nicht unbedingt notwendig sind. Er ist eher dazu da, um folgende Ausgaben zu tätigen:

  • Tierarzt oder Arztrechnungen - wird der Hund gerade jetzt krank und muss operiert werden, kann ein Schnellkredit genutzt werden. Dasselbe gilt für private Arztrechnungen in einem Rahmen, der schnell ausgeglichen werden kann.
  • Ersatzanschaffungen - Herd, Kühlschrank, Waschmaschine - gehen diese Geräte kaputt, ist der Schnellkredit ideal, da die Anschaffungskosten in einem Rahmen liegen, der einen direkten Ausgleich erlaubt.
  • Reparaturen - auch Reparaturen, beispielsweise vom Auto oder eines kleinen Schadens im Eigenheim lassen sich mit Schnellkrediten bezahlen.

Die Anschaffungen sollten sich immer in einem monetären Bereich bewegen, der sicher mit höchstens zwei Raten und innerhalb von längstens zwei Monaten bezahlt werden kann. Für höhere Summen eignet sich wiederum eher ein gewöhnlicher Laufzeitkredit, da er bessere Zinskonditionen und durch die Laufzeit niedrigere Raten bietet.

Fazit - der kurzfristige Notgroschen

Schnellkredite sind die Notgroschen aus dritter Hand, die schnell aus einer misslichen Lage helfen. Genau für diese Situationen wurden sie geschaffen, da die Laufzeit und Höhe es erlaubt, den Kredit mit dem nächsten Gehaltseingang schon wieder abzubezahlen. Für größere Anschaffungen oder Güter, die nicht dringend benötigt werden, ist er nicht gedacht. Generell ist der Kurzkredit gegenüber dem Dispo auf dem Konto zu bevorzugen, da die Konditionen wesentlich günstiger sind und im Vergleich weniger bezahlt wird, als bei der Nutzung des Dispos. Besonders hervorzuheben ist die schnelle Bewilligung des Schnellkredits, da aufgrund der geringen Höhe wesentlich weniger Anforderungen zu erfüllen sind, als bei einem gewöhnlichen Laufzeitkredit.

7.2.18 14:02


Elternguide hilft bei Medienerziehung in der Familie

In unserer heutigen, multimedialen Gesellschaft kommt der aktiven Medienerziehung in der Familie eine besondere Bedeutung zu. Dabei nehmen die Eltern natürlich eine zentrale Rolle in der digitalen Bildung ihrer Kinder ein. Sie sollten sich also nicht darauf verlassen, dass Ihren Kindern in der Schule die notwendige Medienkompetenz vermittelt wird.

Eltern müssen Ihre Kinder auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien vorbereiten, Foto: fancycrave1, pixabay, CC0 Creative Commons

Um Eltern milieuübergreifend bei der entsprechenden Aufklärung zu unterstützen, wurde nun im Rahmen des Safer Internet Day ein neuer Online-Internetguide veröffentlicht, der Erwachsenen dabei hilft, ihre Kinder bei der Nutzung von verschiedenen medialen Anwendungen wie Spielen, Websites, Apps und sozialen Netzwerken kompetent zu begleiten.

Sichere Mediennutzung von Kindern

Auf www.elternguide.online erhalten Eltern altersgerechte Informationen über die sichere Mediennutzung von Kindern. Zudem werden verschiedene Angebote empfohlen und Möglichkeiten für den Jugendschutz erläutert. Außerdem werden aktuelle Medienphänomene und ihre Bedeutung in der Welt der kleinen Nutzer erklärt. Auf diese Weise erfahren die Erziehungsberechtigten, welche Rolle sie bei der Medienerziehung ihrer Kinder spielen können und welchen Einfluss Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben.

Die zielgruppengerechten, kompakten und umfassenden Informationen des Elternguide basieren auf den Ergebnissen der Studie "Jugendmedienschutzindex - Umgang mit onlinebezogenen Risiken", die im Jahr 2017 durchgeführt wurde. Ein breit gefächertes Netzwerk an Partnern, unter anderem mit dem Deutschen Kinderhilfswerk , fragFINN, FSM, JFF und klicksafe, gewährleistet eine dauerhafte fachlich-pädagogische Betreuung des Angebots und eine Verbreitung über zahlreiche unterschiedliche Kommunikationskanäle hinweg.

Elternguide bietet ein milieuübergreifendes Angebot

Bei der Konzeption des Elternguide war den Machern vor allem wichtig, ein milieuübergreifendes Angebot zu schaffen. Denn oftmals erreicht man mit derartigen Mitteln lediglich bereits sensibilisierte und interessierte Eltern. Daher wurden die Inhalte in einer einfachen und klare Sprache formuliert und veranschaulicht, um das Wissen auch Eltern zu vermitteln, die bislang wenige oder keine Berührungspunkte mit klassischen Webangeboten oder Methoden der Elternarbeit hatten. Diese werden mit einer „Guided Tour“ bei Bedarf Schritt für Schritt in die Thematik eingeführt, um ihre Kinder langfristig bei der Nutzung von modernen Medienangeboten zu begleiten.

7.2.18 09:11


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