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Warum wir unserem Körpergewicht nicht zu viel Beachtung schenken sollten

Ab und zu unser Körpergewicht zu checken ist grundsätzlich nicht verkehrt. Jedoch sollten wir den Kilos, die unsere Waage anzeigt, nicht zu viel Bedeutung beimessen. Denn letztendlich geht es doch darum, dass wir uns wohlfühlen und mit unserem Spiegelbild selbst zufrieden sind. Auch der Body-Mass-Index (BMI) besitzt in der Regel nur wenig Aussagekraft, denn individuelle Gegebenheiten, darunter Alter, Geschlecht und Muskelmasse, werden nicht berücksichtigt.

Pixabay.com © MichaelGaida CCO Public Domain

Die meisten Waagen sind unbestritten wichtig, nicht jedoch das Körpergewicht eines Menschen.

Die Geschichte der Waage

Die Geschichte der Waage reicht bis in das Reich der alten Ägypter zurück. In einem prähistorischen Grab in Ägypten wurde bei Ausgrabungen ein Waagebalken aus dem 5. Jahrtausend vor Christus entdeckt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Abbildungen einfacher Balkenwaagen aus der Zeit um 2.000 vor Christus. Im Laufe der Zeit verbesserte sich natürlich die Genauigkeit der Waagen. So kamen hochempfindlich Analysewaagen bereits in der Renaissance in alchimistischen Labors zum Einsatz.

Heutzutage wurden mechanische Waagen wie die Dezimalwaage voll und ganz durch digitale, elektronische Waagen ersetzt. So gibt es mittlerweile für unzählige Produkte eine eigene Waage. Darunter beispielsweise die:

  • Briefwaage
  • Bodenwaage
  • Paketwaage
  • Plattformwaage
  • Präzisionswaage
  • Taschenwaage
  • uvm.
Am weitesten verbreitet sind insbesondere die Personen- und die Kranwaage. Letztere ist vor allem im Industrie- und Handwerksgewerbe unersetzlich, denn hier kommt es auf absolut präzise Messungen an. Gleich um welche Art von Waage es sich handelt, die Investition in qualitätsvolle Produkte wird durch exakte Ergebnisse belohnt.

Skinny Fat

Widmen wir uns wieder dem Körpergewicht. Wer beispielsweise abnehmen möchte, hat in der Regel das Ziel Fettpolster zu verlieren. Dabei geht es den meisten Menschen um einen straffen und schön geformten Körper. In erster Linie geht es darum und nicht um die reduzierte Kiloangabe, die uns die Waage anzeigt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Wiegen häufig zu einer völlig falschen Körperwahrnehmung und -bewertung führt.

Wie viel Gewicht eine Person auf die Waage bringt, sagt überhaupt nichts über den Muskel- oder Fettanteil eines Menschen aus. In diesem Zusammenhang spielt die Bezeichnung „Skinny Fat“ eine große Rolle. Sie steht für einen Körper, der zwar äußerlich in Kleidung dünn erscheint, jedoch innerlich deutlich mehr Fett als Muskeln enthält.

Muskeln sind schwerer als Fett

Da Fett weniger wiegt als Muskeln, zeigt die Waage bei einem durchtrainierten schlanken Körper naturgemäß ein höheres Gewicht an. Außerdem benötigen Fettpolster mehr Platz als Muskelgewebe. Deshalb passen enge Kleidungsstücke nach regelmäßigem Training wieder, obwohl die Waage das gleiche Gewicht wie vorher anzeigt. Aus diesem Grund beeinflusst Sport unser Körpergewicht deutlich weniger als viele Menschen denken.

Pixabay.com © erick_mayorga CCO Public Domain

Dieser schlanke, stark bemuskelte Körper bringt mit Sicherheit einiges auf die Waage.

4 Gründe wieso die Personenwaage ausgedient hat

Der Gang zur Waage löst häufig ein Stressgefühl aus. Denn in den meisten Fällen gefällt uns die angezeigte Zahl nicht so wirklich. Es gibt sogar Menschen, die regelrecht Angst vor dem Gang zur Waage haben. Andere wiederum sind so besessen von ihrem Körpergewicht, dass sie mehrmals täglich auf die Waage steigen.

Dabei steht fest, dass wir uns diesen Kontrollwahn letztendlich sparen können. Denn die Personenwaage weist nicht darauf hin, ob wir Fettpolster oder Muskelmasse auf- oder abgebaut haben. Auch nicht, ob es in unserem Körper beispielsweise Wassereinlagerungen gibt, die unser Gewicht in die Höhe schießen lassen. Es gilt:

Das Körpergewicht kann uns Menschen nicht sagen, ob wir gesund, glücklich oder fit sind. Mit einer Waage ist es nicht möglich, unser Befinden, Selbstwertgefühl und Leben zu kontrollieren.

Kommen wir zu den 4 Gründen, wieso die wir der herkömmlichen Personenwaage weniger Beachtung schenken solltten.

Grund 1: Muskeln sind schwerer als Fett

Wie zuvor bereits erwähnt erhöht sich unser Gewicht manchmal, obwohl wir uns endlich dazu durchgerungen haben viel Sport zu treiben und gleichzeitig weniger essen. Warum das so ist lässt sich leicht erklären: Sportlicher Einsatz sorgt für eine veränderte Zusammensetzung unseres Körpers. Muskeln entstehen, wo früher Fett war und sie wiegen einfach mehr. Es ist also durchaus möglich, schlanker auszusehen und trotzdem fünf Kilo mehr auf die Waage zu bringen.

Grund 2: schwankendes Körpergewicht

Selbst wenn sich unser Körper kein bisschen verändert hat, weist er nicht jederzeit das gleiche Gewicht auf. Grund dafür sind zum Beispiel unser Mageninhalt und Wassereinlagerungen. So bringt man natürlich weniger Kilos auf die Waage, wenn man im Vorfeld viel geschwitzt hat.

Grund 3: niedriges Gewicht ist nicht gleichbedeutend mit Gesundheit

Sicher ist: Ein Mensch der viel wiegt, kann gesünder sein als eine Person, die sehr wenig wiegt. Bei den Extremformen beider Varianten, also Fettleibigkeit und Magersucht , handelt es sich jeweils um eine Erkrankung. Da es immer auf den eigenen Körper ankommt, ist der Vergleich mit dem Gewicht anderer völlig unsinnig. Wer sich gesund ernährt und regelmäßig bewegt, kann gut und gerne mehr Kilos auf die Waage bringen – über den Gesundheitszustand sagen diese nicht direkt etwas aus.

Grund 4: Fitness ist unabhängig vom Körpergewicht

Der Blick auf die Waage löst oft den Gedanken aus, dass man somit auch weniger fit ist. Dieser Gedankengang ist ein absoluter Trugschluss. Denn die Kilos sagen rein gar nichts über unsere Fitness aus. Anstatt die Gewichtsanzeige ins Visier zu rücken, sollte man sich lieber die Fragen stellen: „Wie fühle ich mich morgens nach dem Aufstehen oder dem Essen?“ oder „Schlafe ich nachts gut?“ Die Antworten darauf sagen weit mehr über unseren Körper aus als eine simple Zahl.

Schlusswort

Es gibt viele verschiedene Wege abzunehmen, darunter die Achtsamkeits-Meditation , das Intervallfasten oder DASH . Für welchen Weg man sich entscheidet, liegt bei jedem selbst. Grundsätzlich gilt jedoch: Weniger auf die Waage schauen, sondern mehr dem eigenen Körper- und Fitnessgefühl vertrauen.

26.11.21 00:00

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