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Wildunfälle vermeiden: Bremsen ist besser als ausweichen

Im Herbst und Winter steigt die Gefahr von Wildunfällen. Rehe, Wildschweine und Co. sind kreuzen auf Ihrer Futtersuche die Straßen und können dort zur
tödlichen Gefahr für Autofahrerinnen und Autofahrer werden. Besonders gefährlich ist es morgens zwischen 6 und 8 Uhr.


Wildunfälle können fatale Foilgen haben, Foto: mgnorrisphotos / pixabay

Daher heißt es für motorisierte Verkehrsteilnehmer vor allem auf Landstraßen, besonders aufmerksam zu sein. Vor allem in mit Wildwechsel-Schildern gekennzeichneten Gebieten und generell in der Nähe von Wäldern und Feldern sollte man die Geschwindigkeit reduzieren und jederzeit bremsbereit sein. Wer beispielsweise mit Tempo 60 statt 80 fährt, verkürzt den Bremsweg um über 30 Meter.

Aufmerksam fahren, Geschwindigkeit reduzieren

Quert ein Reh oder Wildschwein die Straße, sollte gebremst, gehupt und abgeblendet werden. Auf diese Weise wird das Tier nicht geblendet und kann noch einen Fluchtweg finden. Zu bedenken ist auch, dass Wildtiere selten allein unterwegs sind. Wenn ein Tier über die Fahrbahn läuft, können also weitere folgen.

Folgen eines Wildunfalls

Die Folgen eines Wildunfalls können fatal sein. So besitzt ein ausgewachsenes Wildschwein ein Gewicht von durchschnittlich 80 Kilogramm. Bei einem Zusammenstoß mit einem 50 km/h schnellen Pkw wird ein Aufschlaggewicht von zwei Tonnen erzeugt. Das entspricht der Masse eines Nashorns und kann zu lebensgefährlichen Schäden führen.

Nach einer Statistik des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ereigneten sich in der Zeit vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 über 240.000 Wildunfälle. Im Jahr 2019 belief sich der Schadenaufwand nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) auf rund 885 Millionen Euro. Zudem verunglückten 2.867 Kraftfahrer, zwölf kamen ums Leben und 584 wurden schwer verletzt.

Bremsen ist besser als Ausweichen

Ist eine Kollision trotz Vollbremsung nicht mehr zu vermeiden, ist das nach Expertenmeinung jedoch immer noch besser, als ein riskantes Ausweichmanöver zu unternehmen. So hätte der Aufprall auf einen Baum oder eine Kollision mit dem Gegenverkehr in der Regel noch schwerwiegendere Folgen als der Zusammenstoß mit einem Wildtier.

22.1.21 09:55

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