Steckbrief

Name : Jerome Simeon
Geburtstag :20.02.1985
Wohnort :Hamburg
Geburtsort :UK-Sheffield
Haarfarbe :schwarz
Augenfarbe :braun
Lieblingsessen :Jamaikanisch, West-Indisches Essen
Hobbies :Kochen, Fitness-Training, Musik hören

Poträt

Den Traum von der Musikkarriere nun zu leben, das ist keine Selbstverständlichkeit für Jerome - allein davon zu träumen, war in der Gegend, in der er aufgewachsen ist, keine normale Sache. Geboren und aufgewachsen in Sheffield, zudem in einem der härtesten Bezirke, war es für Jerome eben nicht etwas naheliegendes, von einer Musikkarriere oder dem Showbusiness zu träumen: "Ich komme aus einem schwierigen Viertel von Sheffield. Viele meiner Freunde, mit denen ich aufgewachsen bin, sind auf die falsche Bahn geraten. Einige endeten im Gefängnis oder gingen im Drogensumpf unter. Das wollte ich auf keinen Fall. Ich wollte mehr!", erzählt der 21-jährige und in seinen Worten schwingt ein gewisser Stolz mit, es eben auf seine Art geschafft zu haben. Der passionierte Modefan – Jerome hat die anderen Jungs von LEXINGTON BRIDGE sofort mit seinem Style begeistert und den Look der Band bei ihren Shows mitkreiert – ist mit ganzem Herzen dabei, aber weiß genau, dass man für seine Chancen hart arbeiten muss. Heimlich und ohne Wissen seiner Familie oder der Freunde, ist Jerome nach der Suche im Internet auf die Ankündigung der UK-Audition für die Band gestoßen und hat sich auf den Weg nach London gemacht. „Ich hatte nie Tanz- oder Gesangsunterricht – ich singe, tanze und performe nur „aus dem Bauch heraus“, aber ich wusste, ich will diese Chance nutzen.“ Als klar war, dass Jerome in der Band ist, konnte die Familie es kaum glauben, denn bisher hat Jerome seine Leidenschaft für die Musik eher als Träumerei für sich behalten.
Bevor es schließlich zur finalen Audition ging, trat das Schicksal unvorhersehbar mit aller Gewalt zu: Als eine junge Frau von mehreren Typen belästigt und angegriffen wurde, ging Jerome beherzt dazwischen. Die Gruppe von Jungs begann auf Jerome loszugehen und eine junge Frau aus der Gruppe verletzte Jerome mit einer aufgeschlagenen Flasche schwer am Hals. Eine Narbe ist geblieben, die er aber nicht verstecken will: „Ich bin wer ich bin. Und ich komme, woher ich komme. Ich bin hier und werde alles tun, damit wir als Team eine Einheit bilden. Wir sind fünf Jungs, die viel gemeinsam haben. Wir sind Freunde und können uns aufeinander verlassen. Wir haben jede Menge Spaß zusammen.“