Trachtentrends 2018: Tradition wird zum Must-have

Die Beliebtheit von Dirndl, Lederhose & Co. hat längst die Grenzen des jährlichen Oktoberfestes überschritten. Zahlreiche Trachtenmarken sorgen in jeder Saison für Kollektionen, die neue Trends setzen. Die Trachtentrends 2018 zeigen sich wie im vergangenen Jahr hochwertig und stilvoll. Moderne Akzente finden immer öfter Einzug in die Welt der Trachtenmode, sodass ein Mix aus traditionellen Elementen und angesagten Stil-Details entsteht. Die traditionellen Trachten avancieren zum Must-have im Kleiderschrank und verleihen Trägerinnen sowie Trägern dank vielseitiger Designs bei verschiedenen Trageanlässen einen einzigartigen Charme.


Die neusten Trachtentrends 2ß18, Foto: pixabay / © cstekelenburg (CC0 Creative Commons)

Feminine Trachtentrends 2018: Die Farbpalette bietet vielseitige Abwechslung

Die Trachtengarderobe der Damen wird seit jeher von einem Kleidungsstück definiert: Das Dirndl sorgt in jeder neuen Saison für akzentuierte Weiblichkeit in wunderschönen Farben, bezaubernden Stoffen und femininen Schnitten. Wer behauptet, dass das Dirndl zu den verstaubten Klassikern zählt, der hat die Kollektionen der angesagten Trachten-Labels verpasst. Das Farbspektrum für 2018 bietet eine vielseitige Palette. Sie hält für jeden Geschmack eine Auswahl parat, unterstreicht den jeweiligen Hautton und lässt jedes Volksfest zum farbenfrohen Meer aus Trachtentrends avancieren.

  • Klassische, gedeckte Farbtöne: Ein echter Favorit ist das sogenannte „Trachtengrün“, welches mit einer weißen Bluse und roten Akzenten eine perfekte Kombination ergibt. Auch Schwarz und Braun gehören in diese Kategorie, weil sie hervorragend zu vielen anderen Farbnuancen passen.
  • Aktuelle Trendfarben: Leuchtend und auffällig präsentieren sich die Trendfarben für dieses Jahr. Innovative Kombinationen mit Gelb, frische Designs mit Orange oder spannende, neue Looks in Türkis stehen weit oben auf der Beliebtheitsskala. Hier ist es wichtig, auf den eigenen Hautton zu achten, um die vornehme Blässe nicht zu stark zu betonen.
  • Edle Nuancen: Wie im vergangenen Jahr setzen viele Labels und Designer auf luxuriöse Styles. Aus diesem Grund gehören Nuancen wie elegantes Silber, schimmernde Bordeaux-Töne und warme Blaufacetten in diesem Jahr zu den farblichen Favoriten.
  • Feminine Farben: Rosa, Pink, Lila, Flieder, Brombeere – all diese besonders femininen Farben dürfen im Farbspektrum der Trachtentrends 2018 nicht fehlen.

Farbliche, verspielte Akzente sind sehr angesagt in der neuen Saison. Schürzen im dezenten Kontrast oder im modernen Ton-in-Ton-Stil dominieren in diesem Jahr. Zudem sind Karos voll im Trend. Ob auf der Schürze, dem Dirndl oder in Form von Trachtenhemden: karierte Muster gehören in den Kleiderschrank jeder Trachten-Liebhaberin.

Materialien und Schnitte: So trendbewusst präsentiert sich die Trachten-Trägerin 2018

Der Material-Trend geht im Jahr 2018 zu exklusiven Stoffen. Von Seide über Samt bis hin zu Brokat, steht Luxus auf dem Programm der Trachten-Kollektionen. Verstärkt gesellt sich in diesem Jahr noch ein weiterer Stoff zum Ensemble hinzu: Leder ist ein echtes Must-have im Trachtengeschäft. Schnitttechnisch bleiben die charakteristische Dreiviertellänge mit knieumspielender Länge und der knöchellange Klassiker erhalten. Die moderne Midi-Länge besitzt in der Modewelt einen festen Platz bei Jeans, Kleidern & Co. In dieser Saison kommt die goldene Mitte auch beim Dirndl als gefragter Schnitt zum Einsatz. Kurze Minilängen sind vor allem bei jüngeren Damen beliebt, um die Beine attraktiv in Szene zu setzen.

Ausschnitt muss sein. Was wäre ein Dirndl ohne das charakteristische, verführerische Dekolleté? Allerdings darf die Damenwelt 2018 bei Bedarf auch auf modische, hochgeschlossene Stehkragenblusen oder zurückhaltende V-Neck-Trachtenblusen zurückgreifen, die trendy zum Lieblingsdirndl passen. Ein schönes Dekolleté kommt trotzdem in keiner Saison aus der Mode, weshalb es beim Volks- oder Oktoberfest nie fehl am Platz ist.

Kein Trachten-Outfit ohne die passenden Accessoires: Die Trends der kommenden Saison

Beauty-Marken und -Labels lassen es sich zur Oktoberfestzeit nicht nehmen, individuelle Kollektion zu kreieren, die das Wiesn-Outfit perfekt ergänzen. Dazu gehören Produktpaletten wie die Essie Oktoberfest Kollektion Schatzi mit knalligen Nagellack-Nuancen zum luxuriösen Trachtfavoriten. Modische Accessoires, wie Taschen, Schuhe und Wäsche, orientieren sich in jedem Jahr an den aktuellen Trachten Trends, die vor allem auf großen, entsprechend ausgerichteten Webseiten wie Alpenwelt sichtbar werden. Abgestimmt auf Farben, Muster und Looks, bekommt die Damenwelt ein harmonisches Outfit. 2018 haben die Designer Lust auf Kontraste. Das Haupt vieler Ladies ziert in dieser Saison nicht die klassische Flechtfrisur, sondern der schicke Trachtenhut.

Die richtige Schleifen-Botschaft

Um keinen Fauxpas beim Tragen der Schleife zu begehen, sind folgende Tipps zu beherzigen:

  • Links: Single
  • Rechts: Vergeben, Verlobt oder Verheiratet
  • Vorne: Jungfrau
  • Hinten: Witwe oder Kellnerin

Kinder und junge Mädchen tragen die Schleife der Schürze ebenfalls vorne und mittig.


Eine klassische Lederhsoe, Foto: pixabay / © RitaE (CC0 Creative Commons)

Maskuline Trachtentrends 2018: Die Lederhose kommt nie aus der Mode

Ob lang oder kurz: Die Krachlederne gehört seit jeher zur maskulinen Trachtenmode und verabschiedet sich auch 2018 nicht. Besonders aktuell sind in dieser Saison die ramponierten Used-Looks. Glück für alle, die seit mehreren Oktober- und Volksfesten ein gutes Stück aus Leder im Schrank haben. Hier ist ein passender Vintage-Stil in Form der mehrfach getragenen Lederhose bereits in der Garderobe vorhanden.

Verschiedene Trageanlässe für Trachtenmode

Jährlich strömen zahlreiche Menschen im September und Oktober nach München, um eines der größten Volksfeste zu feiern. Die Besucherzahlen des Oktoberfestes kletterten im Jahr 2017 auf 6,2 Millionen. In diesem Meer aus Nationalitäten und Kulturen, tummeln sich die jährlichen Trachtentrends, denn das Oktoberfest ist einer der Orte, wo Tracht immer funktioniert. Weitere Anlässe für Dirndl, Lederhose & Co. sind:

  • Volks- und Zeltfeste,
  • Hochzeiten,
  • Mottopartys,
  • auf der Alm
  • aber auch in Alltag und Freizeit.

Dass die Trachtenmode nicht erst dank wachsender Popularität von Volksfesten und Oktoberfest zum Trend geworden ist, beweist die Geschichte. Tracht trägt die Gesellschaft seit dem 18. Jahrhundert. Nicht nur den südlichen Regionen ist Trachtenmode ein Begriff, wie der Beitrag über Blankeneser Trachten zwischen 1780 und 1860 zeigt.

Fazit: Trachtentrends 2018 überdauern

Trachtentrends zeigen sich auch in diesem Jahr abwechslungsreich. Hochwertigkeit und Eleganz sind dominierende Elemente. Die feminine Trachtenmode präsentiert sich in reiferen, qualitativen Looks, die den Kleiderschrank länger als eine Saison schmücken. Maskuline Trachtentrends orientieren sich an aktuellen Mode-Tendenzen und zelebrieren den Used-Look.

Wer sich in den Trachtentrends ohne Gedränge auf dem Oktoberfest präsentieren möchte, studiert das Wiesnbarometer von 2017 . Hier finden sich sowohl sehr gut besuchte Stoßzeiten als auch ruhigere Momente aus dem vergangenen Jahr.

Nähen ist echter DIY Trend – so schaffst du den Einstieg

„Nähen ist Medizin für die Seele“, sagt man. Von unserer Arbeit sind wir häufig entfremdet und haben mit den Ergebnissen unseres Schaffens nichts mehr zu tun. Wie wohltuend ist es da, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, erst recht, wenn es etwas Nützliches und Schönes ist. Zeit, den DIY Trend und besonders das Nähen unter die Lupe zu nehmen.

Wie der DIY-Trend das Nähen wiederbelebte

Früher stand in jedem Haushalt eine Nähmaschine, oft von der Oma geerbt, die dem Nachwuchs auch die wichtigsten Kniffe zeigte. Da wurde gekürzt, ausgelassen und neu genäht, wann immer etwas nicht mehr passte oder das Budget zu klein war, etwas Neues zu kaufen. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum das Nähen lange Zeit aus der Mode gekommen war? Frauen eroberten die Arbeitswelt und hatten plötzlich genügend Geld, sich immer wieder neue Dinge zu kaufen. Es musste nichts mehr geflickt oder repariert werden. Die einzige Handarbeit, die über die letzten Jahrzehnte nur wenig von ihrer Popularität eingebüßt hatte, war das Stricken. Doch dann kam eine riesige DIY – Do it yourself – Welle aus den USA zu uns geschwappt, und riss viele mit sich, begeisterte, ermutigte und inspirierte. Online-Angebote wie Etsy oder Pinterest avancierten zu Inspirationsquellen und Triebfedern dieses Trends. Auf der einen Plattform werden Millionen Ideen gesammelt, auf der anderen wird Selbstgemachtes verkauft. In jedem Fall gibt es eine unglaubliche Vielfalt zu entdecken: Es wird gehämmert, gesägt, gelötet, geschraubt, geschrieben, gedruckt, designt und natürlich gestrickt, gestickt und genäht. Und das Schönste ist: Jede(r) kann es tun. Es braucht nur etwas Interesse und Begeisterung für das entsprechende Handwerk. Die nötigen Fertigkeiten kann man sich heutzutage aus Tutorials, Onlinekursen, Workshops und Büchern selbst aneignen.

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Dinge selbst machen bedeutet, sein Leben in der Hand zu haben Es ist kein Zufall, dass der Trend zum Selbermachen gleichzeitig mit der allumfassenden Digitalisierung unserer Leben auftauchte. Auf eine gewisse Weise sind wir Fremde in der Welt, zu deren Beschaffenheit wir keinen Kontakt mehr zu haben scheinen. Wir kaufen alle Dinge, die wir benötigen, wissen aber häufig nicht, wie sie hergestellt wurden und welche Zeit das benötigte. Genau das löst in uns ein Gefühl von Zeitmangel aus. Wer etwas strickt, näht oder baut, der entgeht diesem Gefühl, denn er kommt wieder in Kontakt mit der Welt, er lernt sie zu begreifen. Zudem empfindet man eine enorme Entschleunigung, denn alles dauert nun einmal seine Zeit: bis die selbst gemachte Seife gereift ist, der Teig für das Brot gegangen ist, alle nötigen Maschen gestrickt sind. Wahrscheinlich liegt daran eines der Geheimnisse für die Faszination handmade, der schon Millionen Menschen in Deutschland und viele mehr auf der ganzen Welt erlegen sind.

Ich will das Nähen probieren – was brauche ich dafür?

Warum ist das Nähen so gut geeignet, um in die Handmade Welt einzusteigen? Nähen bietet Projekte für jeden Schwierigkeitsgrad, von absolut simpel bis hin zu mächtig komplex. Ob man jedoch eine einfache Kissenhülle näht oder einen Blazer mit Beleg und Taschen, das befriedigende Gefühl ist stets identisch. Man erschafft etwas, das man im täglichen Leben verwenden oder bei einer besonderen Gelegenheit anziehen kann. Das benötigte Equipment ist gerade am Anfang überschaubar, später kann man nach Belieben aufstocken.

Die Nähmaschine

Zunächst einmal braucht man eine Nähmaschine. Natürlich kann man theoretisch auch alles mit der Hand nähen, doch das dauert sehr lange und hält weniger gut als die Nähte, die eine Maschine macht. Man sollte auch am Anfang nicht die billigste Maschine nehmen, die man finden kann, sondern lieber ein gebrauchtes und gewartetes Modell beim Fachhändler kaufen. Hier lassen sich die Maschinen auch zur Probe nähen. Wer online nach der geeigneten Maschine recherchieren will, wird wahrscheinlich mit einer Vielzahl an Informationen und Meinungen konfrontiert. Es gibt tausende Einträge rund um Nähmaschinen und ihre Qualitäten – selbst probieren ist hier das Einfachste. Wenn man eine ungefähre Ahnung hat, welche Maschine es sein soll, kann man diese natürlich auch online bestellen, wenn es keinen Händler in der Nähe gibt.

Der Stoff

Als nächstes braucht man natürlich Stoff zum Nähen. Es gibt unzählige verschiedene Stoffe mit bezaubernden, kreativen Drucken, wunderschönen Texturen und in ausgezeichneten Qualitäten. Mit welchem Stoff man startet, hängt ganz vom geplanten Projekt ab. Für den Anfang empfiehlt es sich, auf Webware aus Baumwolle zurückzugreifen. Dieser Stoff lässt sich leicht verarbeiten, da er nicht dehnbar ist. Er eignet sich zum Beispiel für Heimtextilien wie Kissen, Decken und Vorhänge, aber auch für Kleidung. Für Patchworkarbeiten greift man am besten zu einem speziellen Patchworkstoff, der etwas dichter gewebt ist, für Kleidung darf es auch ein etwas zarterer Stoff sein.


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Die nächste Stufe bei der Verarbeitung sind Jerseystoffe. Diese bestehen ebenfalls aus Baumwolle mit einem kleinen Anteil Elasthan und sich dadurch leicht dehnbar. Jerseys haben in den letzten Jahren einen enormen Boom erlebt, der Markt ist voller bunter Stoffe, die sich besonders für das Nähen von Mützen, bequemen Hosen und Shirts eignen. Wer gerne etwas für Kinder nähen möchte, findet hier die passenden Motive. Allerdings lässt sich Jersey etwas schwieriger vernähen, denn man muss einen elastischen Stich anwenden.

Besonders schöne Stoffe wie Seide und Spitze erfordern beim Nähen Übung und Fingerspitzengefühl. Wer zum Beispiel seine eigenen Dessous nähen möchte, sollte einen Kurs besuchen.

Was braucht man noch für den Einstieg in die bunte Welt des Nähens?

Neben einer geeigneten Nähmaschine und dem passenden Stoff benötigt man noch einige verhältnismäßig günstige Ausrüstungsgegenstände. Dazu zählen Nähgarne in verschiedenen Farben, eine Schneidmatte als Unterlage beim Zuschneiden der Stoffe, eventuell Schneiderkreide, eine Stoffschere oder einen Rollschneider und natürlich einen Nahttrenner – mit diesem wird man gerade als Anfänger häufig zu tun haben.

Jetzt kann es losgehen! Wir wünschen euch viel Spaß bei eurem DIY-Projekt

Tipps zur Urlaubsplanung

Vor einer jeden Reise stellt sich zunächst die Frage, wohin es gehen soll. Dabei spielen natürlich die finanziellen Mittel eine wichtige Rolle. Nicht jeder hat das Geld für eine mitunter kostenintensive Fernreise. Doch auch im Inland und der direkten Umgebung gibt es zahlreiche schöne Ferienziele. Familien mit schulpflichtigen Kindern sind bei der Urlaubsplanung jedoch zwangsläufig an die teure Zeit in den Schulferien gebunden. Singles und Paare haben es diesbezüglich besser und können auf die günstige Nebensaison ausweichen.

Urlaub IllustrationBild: keem1201

Hat man sich für ein geeignetes Reiseziel entschieden, beginnt die eigentliche Planung. Zunächst muss eine geeignete Unterkunft gefunden werden. Da Hotels in der Regel deutlich teurer sind als eine Unterbringung in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus, bietet sich die Recherche über ein Ferienhausportale wie HRS Holidays an. Ist das gewünschte Ziel auf dem Luftwege zu erreichen, müssen die Gewichtsbeschränkungen der jeweiligen Airline beachtet werden. Viele Reisende reizen das zulässige Gesamtgewicht schon bei der Anreise komplett aus und vergessen dabei leicht, dass man am Urlaubsort noch das ein oder andere Souvenir kauft. Auch wenn es sich dabei nur um eine Flasche Wein handelt, muss das entsprechende Gewicht einkalkuliert werden. Waren, die bei der Rückreise aus einem Nicht-EU-Staat eingeführt werden, müssen zudem durch den Zoll abgefertigt werden . Dabei fallen mitunter Steuern an. Erkundigen Sie sich daher vor Reiseantritt über die entsprechenden Regelungen.

Ausweispapiere rechtzeitig prüfen

Vor Reiseantritt sollten Sie sich eine Liste mit wichtigen Dingen anlegen, die Sie nicht vergessen sollten. Dazu zählen in jedem Fall Ausweispapiere wie Reisepass oder Personalausweis, die Sie rechtzeitig prüfen sollten. Sofern die Papiere nicht mehr gültig sind, müssen Sie diese neu beim örtlichen Bürgerbüro neu beantragen. Beachten Sie, dass dies bis zu vier Wochen dauern kann. Zudem sollten Sie klären, wie vide Visa-Bestimmungen für ihr Urlaubsland sind. Gegebenenfalls brauchen Sie auch einen internationalen Führerschein, sofern Sie mit einem Mietwagen außerhalb der EU fahren wollen.

Welche Zahlungsmittel werden vor Ort akzeptiert

Nicht in jedem Land ist die Versorgung mit Bankautomaten ähnlich dicht wie in Deutschland. Zudem ist in vielen Ländern der Gebrauch von „Plastikgeld“ deutlich weiter verbreitet als hierzulande. Machen Sie sich daher über den gebräuchlichen Zahlungsmitteln in ihrem Reiseland schlau. Nicht überall wird zudem die klassische EC-Karte akzeptiert. Eine Kreditkarte ist da die bessere Wahl. Zudem ist es nicht verkehrt, für die ersten Tage etwas Bargeld in der Landeswährung mitzuführen, sofern Sie in einem Land außerhalb der Euro-Zone unterwegs sind.

Impfungen und Reiseapotheke nicht vergessen

Nicht vergessen werden darf eine kleine Reiseapotheke. Bei der Zusammenstellung kann ein Apotheker vor Ort behilflich sein. Wer mit Kleinkindern reist, sollte sich zudem von einem Kinderarzt beraten lassen. Auch Reisestress macht sich gerade bei unseren Jüngsten mit Fieber sowie Kopf- und Bauchweh bemerkbar. Daher darf in heißen und sonnigen Ländern eine Kopfbedeckung und eine gute Sonnenschutzcreme nicht fehlen. Wer sich schon vorher über das Reiseland eingehend informieren möchte, findet im Internet kostenlose Informationen. Ansonsten ein landesspezifischer Reiseführer.

Anschlussfinanzierung jetzt sichern?

Nicht zu lange zögern, wenn die meist langjährige Baufinanzierung ausläuft? Es kann günstig sein, den derzeitigen Zinssatz mit einem Forward-Darlehen zu sichern. Beim Baugeld hat die Zinswende begonnen. Seit April diesen Jahres ist ein verstärkter Konditionsanstieg zu verzeichnen. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen die Konditionen fast um eine halbes Prozent für ein Standarddarlehen über 100.000 Euro. Das sind 40 Euro Mehrkosten pro Monat! Für viele Hauseigentümer gibt es die Entscheidung zu fällen, ob sie bis zum Ende der Zinsbindung warten oder für die Anschlussfinanzierung eine Konditionssicherung bevorzugen wollen.

Finanzierung Illustration

Die Qual der Wahl

Man fragt sich nun, soll ich Abwarten oder Handeln? Wer jetzt noch schnell handelt und die Konditionen sichert, weiss das die Zinsen zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich noch immer günstig sind und der Zinssatz für die Anschlussfinanzierung fest steht. Jedoch wird für ein sogenanntes Forward-Darlehen mit einer Vorlaufzeit von bis zu zwei Jahren ein Forward-Aufschlag fällig. Endet die Erstfinanzierung erst in ein oder zwei Jahren, ist unsicher wie hoch der Zinssatz bis dahin sein wird. Er kann sowohl höher als auch niedriger liegen. Dann werden keine Forward-Aufschläge berechnet. Es lohnt einige Beispiele durch zu rechnen.

Kündigen

Die Bank verlangt bei Kündigung eine Vorfälligkeitsentschädigung und diese ist in der Regel höher als der Zinsvorteil bei einer anderen Bank. Daher ist eine Kündigung meistens kein sinnvoller Weg.

Abwarten und Tee trinken

Die Zinsen sinken erneut oder bleiben gleich. Das Warten bis Zinsbindungsende wäre die bessere Wahl, denn es fallen keine Kosten für ein Forward-Darlehen an.

Das Forward-Darlehen

Liegen die Bauzinsen zwei Prozent über dem heutigen Niveau in den kommenden 2 Jahren, so zahlt der Kunde mehr. Bereits 3,75 Prozent Sollzins müsste er dann für die Anschlussfinanzierung aufbringen. Das macht monatlich fast 198 Euro. Mit einem Forward-Darlehen zu 1,75 Prozent und zuzüglich 0,36 Prozent Forward-Aufschlag wäre der Zinssatz noch immer niedriger und läge bei 2,11 Prozent. Das sind günstigere 129 Euro im Monat.

Nehmen wir mal an die Bauzinsen steigen zum Beispiel um einen Prozentpunkt pro Jahr. Dann würde ein Darlehen über 10 Jahre nach einem Jahr bereits 2,75 Prozent Zinsen kosten statt der 1,75 Prozent Zinsen von heute. Für die Anschlussfinanzierung über 100.000 Euro fallen dann 156,25 Euro im Monat an. Wartet der Kunde nicht, sondern sichert er sich den aktuellen Zins von 1,75 Prozent zuzüglich 0,12 Prozent Forward-Aufschlag würde für die Anschlussfinanzierung nur 1,87 Prozent Zinsen anfallen. Die Monatsrate beliefe sich auf 239 Euro. Ein beachtlicher Unterschied der Kosten allein pro Monat!

Kreditinstitute gewähren in der Regel eine bereitstellungfreie Zeit von bis zu sechs Monaten und verzichten auf Zinsaufschläge. Manche Banken oder Versicherungen zeigen sich kundenfreundlich, sie verzichten sogar bis zu zehn Monate auf Bereitstellungszinsen, allerdings oft nur für neue Häuser. Selten verzichten die Kreditinstitute bis zu zwölf Monate auf Forward-Aufschläge, das senkt die Kosten.

Ausblick

Schnellentschlossene Darlehensnehmer sind im Vorteil wenn der Zinstrend weiter nach oben steigt. Die geringen Forward-Aufschläge kosten nur minimal mehr, bringen aber Finanzierungssicherheit. Feste Raten, kalkulierbar auf längere Zeit. Der Trend zeigt nach oben für Konjunktur, Ölpreis, Inflationsrate und Leitzinsentwicklung. Ein erneutes Fallen der Bauzinsen für Standarddarlehen auf Tiefstände von April diesen Jahres ist unwahrscheinlich.

Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor Reiswaffeln für Babys und Kleinkinder

Wer kennt sie nicht, die knusprigen bekömmlichen Reiswaffeln. Kalorienarm trotz Schoko- oder Joghurtüberzug. Seit Jahren beliebt bei den Eltern als gesunder Snack und Zwischenmahlzeit für ihre lieben Kleinen, gern auch in bio- Qualität gereicht. Auch bei vielen ernährungsbewussten Erwachsenen oder Menschen mit Zöliakie, einer Glutenunverträglichkeit, werden sie zunehmend mehr und gern gekauft.

Erhöhtes Krebsrisiko

Nun die unerfreuliche Nachricht von der Belastung der leckeren und leichten Scheiben mit Arsen, wie durch Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer festgestellt wurde. Auch Öko-Reiswaffeln schneiden nicht besser ab. Anorganisches Arsen kann bei längerer Aufnahme auch in kleinen mengen zu Gefäß- und Nervenschädigungen und Hautveränderungen führen und fördert die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen. Arsen erhöht ebenfalls das Risiko an Krebs zu erkranken, warnt das Institut für Risikobewertung. besonders häufig ist Harnblasen-, Lungen- und Hautkrebs.

Reiswaffel Illustration

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft betreibt eigene Forschung und berät die Bundesregierung und die Bundesländer bei der Lebensmittel-, Chemikalien und Produktsicherheit. Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung Professor Dr. Dr. Andreas Hensel fordert das nun aufgeklärt werden sollte, warum der Arsengehalt in manchen reisprodukten höher ist als der vom blanken korn. Zudem sollten Lebensmittel zukünftig wegen der krebsauslösenden Wirkung für den Mensch so wenig wie erreichbar anorganische Arsenverbingungen enthalten

Untersuchungen

Untersuchungen der Reisprodukte wurden von den Überwachungsbehörden der Länder und dem Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführt. Relativ hoch ist die Aufnahmemenge von anorganischen Arsenverbindungen in Abhängigkeit von den Ernährungsgewohnheiten der verschiedenen Verbraucher. Das wurde mit Hilfe von Verzehrsdaten für Reis und Reisprodukte verschiedener Konsumenten ermittelt.
„Ökotest“ testete bereits mehrfach Reiswaffeln sowohl Ökoprodukte als auch herkömmliche. Die ökologisch produzierten schnitten nicht positiver ab. Die dabei festgestellten Arsen und Acrylamid gehalte wurden als bedenklich bewertet, zudem verzehren Kleinkinder viel im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht. Aufgefallen ist, das der Gehalt von Arsen in einigen untersuchten Reisprodukten höher ist, als das Arsengehalt in den Reiskörnern selbst. Besonders in Reiswaffeln ist das anorganische Arsengehalt erhöht. Bislang sind die Gründe hierfür unbekannt.

Herzstellung von Reiswaffeln

Das Halbmetall Arsen kommt auch natürlich im Boden vor. Durch die Kupfer- und Bleiverhütung und die Nutzung fossiler Brennstoffe wird Arsen freigesetzt. So gelangt es in das Grund- und Oberflächenwasser und kann so von den Reispflanzen aufgenommen werden. Die Reiskörner werden in runde Backformen gegeben. Ähnlich wie beim Popcorn dehnt sich durch Hitze und Druck die Feuchtigkeit aus, bis die Reiskörner aufpoppen. Die enthaltene Stärke verklebt die Zutaten.

Verbraucherschutz

Für Konsumenten nicht erkennbar ist der Gehalt von Arsen in unterschiedlichen Produkten. Europaweit wurde von der EU Kommission Grenzwerte ausgesprochen. So sollen ab Beginn 2016 Höchstwerte für den Arsengehalt in Reis und Reisprodukten gelten. Daran können sich die Hersteller nun endlich orientieren. Geschäftsführer beim Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Peter Röhrig begrüßt die Entwicklung. Jedoch als zu streng kritisiert werden die Grenzwerte für Vollkornreis.
Im Verband der deutschen Getreideverarbeiter und Stärkehersteller (VDGS) sind die deutschen Reismühlen zusammengeschlossen. Ihnen sind seit Jahren Arsenverbindungen im Reis bekannt. Der pure Reis ergäbe Höchstwerte unterhalb der 0,2 Milligramm-Grenze je Kilogramm Reis. Für Babys ist dieser Wert von 0,11 Milligramm über der empfohlenen Höchstmenge.

Empfehlungen

Reiswaffeln und Reisbrei sollte besonders von Säuglingen und Kleinkindern nur in Maßen verzehrt werden und nur gelegentlich und nicht ausschließlich verzehrt werden. Warum also nicht auf den herkömmlichen, leckeren Butterkeks zurückgreifen oder die alternative Variante der Reiswaffel die Maiswaffel probieren. Auch da sind bereits verschiedene Variationen im Handel, zum Beispiel mit Amaranth oder auch in Bio-Qualität. Gutenenfreie Getreidearten wie Buchweizen, Amaranth, Mais und Hirse bieten eine Alternative für die Menschen mit Glutenunverträglichkeit und sind immer mehr im Handel.