Möglichkeiten für Unternehmen im Social Web

Auch im Zeitalter des Internets verzichtet kein Unternehmer auf gedruckte Visitenkarten. Doch was ist die optimale Visitenkarte für eine Firma im Social Web? Wie können sich dort Unternehmen professionell darstellen und dabei einen guten Eindruck hinterlassen? Welche Kanäle sollten moderne Unternehmen in den sozialen Medien bespielen? Hier ein kleiner Überblick.

Welche Social Media Dienste sollten berücksichtigt werden

Auf welche sozialen Netzwerke man als Firma setzt, hängt stark von der Branche ab, in der das jeweilige Unternehmen tätig ist. An einer Facebook-Seite und einem Twitter-Account kommt ein Unternehmen aber heutzutage kaum noch vorbei. Beide Plattformen sind die am stärksten wachenden Social-Media Plattformen und bilden daher einen relevanten Baustein in der Marketing-Strategie modernen Unternehmen. Zudem holt Google mit dem eigenen sozialen Netzwerk "Google+" kräftig auf.


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Wer vor allem optisch ansprechende Produkte verkauft, sollte Foto-orientierte Dienste wie Instagram oder Pinterest als interessante Option und Vertriebskanal einsetzen. Zudem passen angesagte Blogging-Plattformen wie Tumblr, Wordpress.com oder Myblog.de in die Social-Media-Strategie von Firmen, deren Zielgruppe vor allem aus jungen Menschen besteht.

Weitere Alternativen in den sozialen Medien

Zudem bilden Dienste wie about.me, Flavors.me, Follr.com oder Zerply.com eine weitere Möglichkeit, das eigene Unternehmen optimal in den sozialen Medien darzustellen. Da alle diese Netzwerke relativ ähnlich funktionieren, stellen wir die Funktionsweise am Beispiel von about.me näher vor:

Bei der eigenen about.me-Seite handelt es sich um eine Präsentationsseite im Internet, die relevante Informationen zu Personen oder Unternehmen verfügbar macht und zusammenfasst, wo der jeweilige Nutzer im Netz zu finden ist. Die entsprechende Profilseite ist jeweils über einen simplen Link wie etwa about.me/maxmusterman zu erreichen ist. Die about.de-Präsenz kann zudem unkompliziert in andere Kanäle des Social Web eingebettet werden.

Nach einer kostenlos Registrierung (wahlweise auch mit dem bestehenden Facebook oder Twitter-Account möglich) kann es losgehen. Dabei ist es ganz egal, ob man eine Präsentationsseite für sich als Person anlegt oder damit sein Unternehmen beschreiben will. Es ist natürlich auch beides möglich, wie man am Beispiel des Unternehmers Carsten Maschmeyer sieht. Bislang nutzen aber vor allem internetaffine Personen wie die Blogger Nico Lumma oder Mario Sixtus derartige Plattformen.

Mit wenigen Klicks ist die persönliche Präsentationsseite mit Kurzbiographie erstellt, sind Fotos hochgeladen und Links zu anderen Internetpräsenzen wie dem Facebook-Auftritt der Firma eingefügt. Optional kann das Layout, Schriftgröße, Schrifttyp und ein individuelles Hintergrundbild ausgewählt werden, um der Profilseite einen persönlichen Touch zu verleihen. Die Basisversion des Dienstes ist gratis und bietet bereits die wichtigsten Funktionen. Wer mehr will, zahlt zurzeit vier Dollar pro Monat. Das Premium-Paket gibt’s für 9 US-Dollar im Monat.

3.1.14 14:46

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