Investition in Ausbildung und Fortbildung

Auf dem Arbeitsmarkt weht der Wind immer eisiger und der steigende Konkurrenzdruck macht vielen Arbeitnehmern zu schaffen. Durchsetzen kann sich am besten, wer über eine fundierte Ausbildung für seinen Traumjob verfügt. Entscheidend ist dabei aber nicht nur die Erstausbildung. Vor allem eine stetige Fortbildung und Weiterentwicklung der eigenen Fertigkeiten "on the job" verbessern die Aussichten enorm. Angebote dafür gibt s reichlich.

Durch eine Fortbildung sichert man sich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Foto: Anetlanda

Die klassische Berufsausbildung

Vor dem Einstieg in das Berufsleben, sollte man sich rechtzeitig und umfassend über die Berufsfelder informieren, die für einen persönlich in Frage kommen. Für viele junge Menschen sind Praktika eine willkommene Hilfestellung bei der Orientierung. Hat man sich für eine Branche entschieden, muss es nicht immer ein Studium sein, welches für den Einstieg optimal qualifiziert. Gerade das duale Ausbildungssystem in Deutschland, das aus Theorie in der Berufsschule und der Praxis im ausbildenden Betrieb besteht, ermöglicht in vielen Berufen optimale Karrierechancen. Zudem bildet eine solche Ausbildung eine gute Grundlage, für den Fall das man später ein ergänzendes Studium anschließen möchte.

"Training on the Job"

Ist der Einstieg ins Berufsleben gelungen, kann es durchaus vorkommen, dass man den Drang nach mehr Verantwortung verspürt. Dazu reicht die bisherige Qualifikation in den meisten Fällen aber nicht aus, da sich der Arbeitgeber spezielle spezielle Fähigkeiten wie Personalmanagement, Personalentwicklung, Kostenplanung etc. für sein Führungspersonal wünscht. Eine Möglichkeit, um diese Fähigkeiten zu erlernen ist eine berufsbegleitende Fortbildung – ein "Training on the Job".

Dabei unterscheidet man zwischen Lehrgängen, Seminaren und Aufbaustudien, in denen das nötige Fachwissen vermittelt wird. Diese Fortbildungen können gegebenenfalls firmenintern oder bei qualifizierten Weiterbildungszentren oder privaten Hochschulen absolviert werden. Häufig gibt es auch die Möglichkeit, den Unterricht online zu verfolgen, was dem Schulungsteilnehmer viel Zeit spart.

Finanzielle Aspekte der Fortbildung

Selbst wenn man nie zufrieden sein sollte und immer weiter nach vorne strebt, kommt hin und wieder der Zeitpunkt, an dem man zurück blickt und seinen Werdegang Revue passieren lässt. Man hat sein berufliches Ziel hoffentlich erreicht, die Fachliteratur kennt man auswendig und hat sie vielleicht sogar schon wieder auf Internetseiten wie www.momox.de verkauft, um anderen einen günstigen Einstieg eine verbesserte Qualifikation zu ermöglichen. Doch das hohe Gut der Bildung hat auch seinen Preis. Private Hochschulen und Weiterbildungszentren verlangen in der Regel stolze Preise. Um diese stemmen zu können, kann man verschiedene Modelle zur finanzielle Unterstützung wahrnehmen. Da Fortbildungsmaßnahmen auch im Sinne des Arbeitgebers sind, kann dieser sich teilweise an den Fortbildungskosten beteiligen. Je nach Art der Weiterbildung existieren zudem verschiedene staatliche Förderprogramme wie Bildungsgutschein, Meister-Bafög oder in bestimmten Fällen auch ein Stipendium. Ob und in welchem Umfang man die Voraussetzungen für diese Fördergelder erfüllt, lässt sich bei den entsprechenden staatlichen Stellen prüfen. Die Kosten für die zusätzliche Ausbildung können zudem in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

1.10.13 10:03

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