Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Die Tribute von Panem - The Hunger Games


Eine fantastische Tribologie eine (inzwischen) Vermarktung bis zum Widerwillen, Ideenklau oder einfach nur besser „Verkauft“? 

 

(Foto: Amazon.de)

Die Tribute von Panem (Originaltitel: The Hunger Games) der US-amerikanischen Erfolgsautorin Suzanne Collins werden inzwischen bis ins Kleinste ausgeschlachtet. Was in diesem Zusammenhang fast schon an die „Hunger-Games“-Euphorie der Romanen erinnert.

Mit der Trilogie ist Frau Collins ein großer Wurf geglückt. Ihre Bücher standen und stehen immer noch auf sämtlichen Bestseller-Listen und werden voraussichtlich wieder in die Top-Ten geschossen, sobald der zweite Teil „Gefährliche Liebe“ als Kinofilm (21.November 2013) oder ein neue Vermarktungsmöglichkeit ansteht. Zur Zeit scheint alles, vom Hörbuch, limitierter Buch-Ausgabe, Online-Rollenspiele und diverse Fan-Artikeln, konstanten Umsatz zu versprechen.

Der Hype wird noch lange weiter gehen, der Kinostart des dritten und letzen Teiles ist für den 27.November 2014 geplant.
Zwar sind die Bücher ungemein spannend und die zahlreichen begeisterte Leser und Fans können nicht irren, allerdings darf man auch die zahlreichen Kritiken nicht außer Acht lassen.

Die New York Time wies bereits 2011 auf die ungemein starken Parallelen zum japanischen Roman „Battle Royale“ hin. Ebenso war der Kommentar des Schriftstellers John Green zwar lobenswert, die Handlung sei brillant und das Tempo genau richtig, aber auch er bemängelte, dass die grundlegenden inhaltlichen Ideen so gut wie identisch mit „Battel Royal“ wären. Auf diversen Plattformen gehen Blogger sogar noch weiter, dort wird der Dreiteiler ganz deutlich als Plagiat des japanischen Originals bezeichnet. Selbst Stephen King sieht starke Ähnlichkeiten zwischen den in den Büchern beschriebenen Reality-TV-Landschaften und seinen eigenen Büchern „Menschenjagd“ und „Todesmarsch“.


Fragt sich nun, wo fängt Ideenklau an und wo hört die Kreativität auf? Darf ein Autor sich von dem Werk eines anderen Schriftstellers so stark inspirieren lassen oder hat hier nur eine, zugegebenermaßen gute Autorin, eine Chance gewittert, ein noch unbekanntes Werk in ein Erfolgs Format umzuwandeln?
Zweifelsohne sind die Tribute von Panem eine sehr lesenswerte Trilogie. Leider bleibt ein schlechter Beigeschmack angesichts der schonungslosen Vermarktung und der ausstehenden Frage, woher Frau Collins wirklich die Ideen für Ihre Bestseller hatte.

(A.S.)

30.7.13 11:22

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