Herbst/Winter-Mode Trends 2013/14

Herbst/Winter-Mode Trends 2013/14

„Die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin zeigte sich von seiner schönsten Seite, ob streng und grafisch oder sinnlich und glänzend. Die Herbst- und Winterkollektionen 2013/2014 der Designer sind von Vielfalt und Abwechslung geprägt.“ (Zitat von der Seite amicella.de)


 

Abgesehen davon, das es grammatikalisch „die Week zeigt sich von ihrer schönsten Seite“ heißen sollte, bedeutet diese Vielfalt bei den Designern wohl eher, dass sie ALLES als Trendy ansehen. Von Mustermix bis uni,  von Nudetönen und klassischem Schwarz bis zu knalligen Neontönen, von aufwändiger Spitze bis glatter Seide und noch so vielem mehr. Es scheint, als ob die kommende Saison sich nicht wirklich zu einem definitiven Trend äußern kann oder will.


(Bild-Quelle: nzz.ch) 


 Vielleicht ist es aber nur die Angst der Designer, in der immer schneller werdenden Modewelt einen Trend zu verpassen. Oder NICHT das neue IT-Stück zu entwerfen und in der eigenen Kollektion zu haben. Das Rennen um DIE begehrteste Handtasche zu einem lächerlich hohen Preis; DIE Winterstiefel, die auch wirklich JEDE Frau im Schrank haben muss oder DIE perfekten Ohrringe, die das schlimmste Outfit retten würden, zu verlieren.

Oder gehen den Designer langsam die Ideen aus? Ist der Preisdruck aufgrund der nicht sehr rosig aussehenden Welt-Wirtschafslage schuld an der Kreativ-Blockade? Fehlt den Designer die Freiheit, sich ungezwungen beim Design auszuleben, da sie oft nicht mehr Alleinentscheider sind? Da gibt es Trendforscher, hochgelobte Mode-Blogger, die eine Kollektion mit wenigen clicks sofort als out und untragbar erklärten können, Finanzchefs der großen Luxus-Konzerne, die Verkaufszahlen im Kopf haben und nicht die künstlerische Ausarbeitung eines perfekt geschnittenen Blazers und noch so viele Menschen mehr, die sich in den Entwicklungsprozess einer Kollektion einbringen.


 Der einzige wirklich zu erkennende Trend ist und dieser war immer schon so: „Alles kommt irgendwie und doch anders wieder.“ Und: „Ist die Wirtschaftslage schlecht, werden die Röcke länger und die Stoffe dicker.“
Also auf in die neue Herbst/Winterkollektion 2013/14 und bei 30 Grad in der Stadt Wintermäntel probieren und kaufen, wer weiß wie kalt der Winter wird, wann er kommt und ob es dann noch Mäntel gibt!


 
 

19.9.13 11:03

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