Das große Ausmisten im Frühling – Tipps, wie Gebrauchtes online zu Geld gemacht werden kann

Der Frühling ist da und somit auch die Zeit des Frühjahrsputzes und des Ausmistens. Sich von altem Ballast zu trennen und Platz für Neues zu schaffen, kann sehr befreiend sein und wer seine Habseligkeiten nicht einfach wegwirft, sondern online über eine Verkaufsplattform zu Geld macht, bessert so ohne große Anstrengungen seine Haushaltskasse auf. Egal ob es sich um Kleidung, DVDs, Schmuck, Fahrräder oder sogar Autos handelt. Wer die folgenden Ratschläge beachtet, kann aus seinen alten Habseligkeiten noch ordentlich Profit schlagen.

Ausmisten Illustration

Die Artikelbeschreibung

Natürlich steht es dem Verkäufer frei, den angebotenen Artikel nur mit wenigen Worten zu beschreiben, findiger ist jedoch, wer in die Artikelbeschreibung etwas mehr Zeit investiert. Die potentiellen Käufer können die Ware schließlich nicht anfassen und sind darauf angewiesen, dass sie ihnen bestmöglich beschrieben wird. Auf diese Weise erspart sich der Verkäufer auch zahlreiche Nachfragen, zum Beispiel bezüglich des Artikelzustands. Die Artikelbezeichnung bietet meist nicht allzu viel Platz und wird als erstes von potentiellen Interessenten gelesen. Entsprechend aussagekräftig sollte sie sein und auf jeden Fall den Artikelzustand, also „neu“ oder „gebraucht“ enthalten. Gerade bei Technik oder allgemein bei Markenware ist die genaue Artikelbezeichnung zu wählen. Es reicht nicht, beispielsweise einfach nur „Laptop“ zu schreiben. In der eigentlichen Beschreibung des Artikels sollten alle Mängel der Ware , zum Beispiel Kratzer im Lack des Fahrrads, beschrieben werden. Wer sie verschweigt, wird mit großer Sicherheit vom Käufer eine negative Bewertung erhalten, was wiederum zukünftige Käufer abschrecken könnte. Auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik ist aus Gründen der Seriosität selbstverständlich ebenfalls zu achten. Ein oder gleich mehrere Fotos sind außerdem zu empfehlen. Aus Gründen des Urheberrechts sind diese stets selbst anzufertigen. Auch, ob eine Gewährleistung oder Rücknahme des Artikels angeboten wird, muss angegeben werden.

Die Einstellzeit

Die Einstellzeit spielt nicht bei allen Online-Verkaufsplattformen eine Rolle, beim Online-Auktionshaus eBay beispielsweise kann sie jedoch über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Ein Artikel wird dort zum Beispiel für genau sieben Tage zum Verkauf angeboten. Wird er morgens um neun Uhr eingestellt, endet die Auktion nach einer Woche auch wieder morgens um neun Uhr. Nun ist die Frage, um welche Uhrzeit die Auktion enden muss, damit möglichst viele potentielle Käufer am Bildschirm sitzen und mitbieten. Die Meinungen über die perfekte Zeit gehen auseinander. Manche meinen, Sonntagabend um 20 Uhr wäre perfekt, andere sind der Meinung, die Käufer surfen eher unter der Woche während der Arbeitszeit im Internet, weil sie im Büro sowieso vor dem Computer sitzen und manche sich unter anderem auch mit Online-Käufen beschäftigen.

Der Preis – Startpreis oder Sofort-Kauf-Option?

Bei Onlineauktionsportalen kann zumeist ein Startpreis angegeben werden, der im Regelfall erstmal gering ausfällt. Auf diese Weise werden mehr potentielle Käufer angelockt, als es bei einem hohen Startpreis der Fall wäre. Für CDs oder Kleidung mag diese Vorgehensweise sinnvoll sein, wer jedoch sein Auto bei Onlineauktionshäuser verkaufen will, möchte eine Garantie, dass er auch einen gewissen Mindestbetrag dafür erhält. Zuerst einmal muss also festgestellt werden, was das Auto eigentlich wert ist. Wer diesbezüglich unsicher ist, kann sich von einer kostenlosen Auto-Bewertung im Internet helfen lassen. Dafür werden einfach Marke, Modell und Erstzulassung eingegeben, hieraus wird der Preis errechnet.

Der Kontakt zur potentiellen Käuferschaft

Falls Interessenten trotz präziser Beschreibung noch Fragen zum Artikel haben, sollte der Verkäufer diese möglichst zeitnah und genau beantworten. Auch nach dem Verkauf des Artikels ist der Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer wichtig. So freut sich der Käufer beispielsweise, wenn ihn der Verkäufer darüber benachrichtigt, dass sein Geld eingetroffen ist oder das der Artikel verschickt wurde. Die Wichtigkeit einer guten Bewertung durch Käufer sollten auch private Verkäufer nicht unterschätzen.

Der Versandt und die Versandkosten

Hier ist Transparenz wichtig. Die Kosten für den Versand sollten direkt in der Artikelbeschreibung angegeben und nicht zu hoch angesetzt sein. Versendet ein anderer Verkäufer einen vergleichbaren Artikel deutlich günstiger, wird das Angebot des Verkäufers mit den übertriebenen Versandkosten deutlich unattraktiver. In einer PDF der Deutschen Post sind alle Preise für Briefsendungen, Pakete, Päckchen sowie den Express-Versandt einzusehen. Wertvolle Ware sollte stets als Paket verschickt werden, da sie so bis zu einem gewissen Wert versichert ist. Zusätzlich von Vorteil ist, dass Pakete nachverfolgt werden können. Das Risiko, dass ein Käufer behauptet, die Ware wäre nie bei ihm eingetroffen, wird so minimiert. Ein schneller Versand erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine gute Bewertung.

Was zu tun ist, wenn Probleme auftreten

Sollte ein Käufer zum Beispiel nicht zahlen, kann er in erster Instanz höflich an die ausstehende Zahlung erinnert werden. Zahlt er im Anschluss trotzdem nicht, kann sich der Verkäufer an die Betreiber der Verkaufsplattform wenden. Sind es immer die gleichen Kunden, die Probleme machen, so können diese zum Beispiel vom Verkäufer von einer zukünftigen Auktion ausgeschlossen werden. Ein weiteres Problem können ungerechtfertigte negative Bewertungen sein. Wird der Verkäufer negativ bewertet, kann er zu dieser schlechten Bewertung eine klarstellende Antwort schreiben. Die schlechte Bewertung bleibt aber dennoch bestehen, denn hier steht Aussage gegen Aussage und in der Regel erklären sich die Betreiber der Verkaufsplattform nicht bereit, Bewertungen zu löschen.

Wer sich für das Einstellen seiner Waren etwas Zeit nimmt und die genannten Tipps beachtet, sollte keine Probleme haben, seine alten Habseligkeiten zu Geld zu machen. Wichtig ist vor allem Ehrlichkeit, es dürfen keine Mängel verschleiert werden. Zudem ist ein höflicher Umgangston essentiell, soll der Käufer eine gute Bewertung abgeben. Wer dann noch die korrekten Versandkosten angibt und den Artikel möglichst schnell verschickt, hat alles richtig gemacht.

29.4.15 13:55

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