Carsharing-Angebote nehmen weiter zu

Tochterfirmen deutscher Autokonzerne versuchen, Ihre Kunden an das Thema „Carsharing“ heranführen. Carsharing ist laut Wikipedia die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Automobile. Carsharing erlaubt anders als konventionelle Autovermietungen ein kurzzeitiges, ja minutenweises Anmieten von Fahrzeugen. Das Autoteilen unter Nachbarn und Bekannten fällt hingegen unter den Begriff „Privates Carsharing“. Carsharing-Pionier in Deutschland ist das 1992 von Umweltbewegten gegründete Unternehmen Stattauto, um den Umweltschutzgedanken mit sozialem Engagement zu verbinden.

(Quelle: VCD Verkehrsclub Deutschland - der ökologische Verkehrsclub)


Drive-Now (BMW), Car2go (Daimler) und Zebra-Mobil (Audi/VW) machen "klassischen" Carsharing-Unternehmen  wie Stattauto zusehends Konkurrenz. Deren Angebote unterscheiden sich in zwei wesentlichen Punkten voneinander: Während Stattauto seine Fahrzeuge an stadtweit etwa 100 festen Stationen anbietet, die der Kunde dort abholen und auch wieder dorthin zurückbringen muss, stehen die Autos von Drive-Now und Co. überall in der Stadt auf öffentlichen Parkplätzen. Per Smartphone oder Internet findet und bucht der Kunde die Autos - und stellt sie auch wieder auf öffentlichem Grund ab. Zudem unterscheiden sich klassische Carsharer durch ihr Tarifsystem von den neuen Anbietern. Während Stattauto einen monatlichen Grundbeitrag und für die Autonutzung einen Preis pro gefahrenem Kilometer verlangt, berechnen Drive-Now, Zebra-Mobil und Car2go zwischen 19 und 34 Cent pro Minute für die Autonutzung. Auf monatliche Gebühren verzichten die neuen Anbieter. 

Wer eine große Auswahl an unterschiedlichen Fahrzeugen erwartet, wird von den neuen Anbietern enttäuscht werden. Da helfen der Carsharing-Pionier Stattauto oder die etablierten Autovermietungen weiter.

19.8.13 10:21

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