Nähen ist echter DIY Trend – so schaffst du den Einstieg

„Nähen ist Medizin für die Seele“, sagt man. Von unserer Arbeit sind wir häufig entfremdet und haben mit den Ergebnissen unseres Schaffens nichts mehr zu tun. Wie wohltuend ist es da, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, erst recht, wenn es etwas Nützliches und Schönes ist. Zeit, den DIY Trend und besonders das Nähen unter die Lupe zu nehmen.

Wie der DIY-Trend das Nähen wiederbelebte

Früher stand in jedem Haushalt eine Nähmaschine, oft von der Oma geerbt, die dem Nachwuchs auch die wichtigsten Kniffe zeigte. Da wurde gekürzt, ausgelassen und neu genäht, wann immer etwas nicht mehr passte oder das Budget zu klein war, etwas Neues zu kaufen. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum das Nähen lange Zeit aus der Mode gekommen war? Frauen eroberten die Arbeitswelt und hatten plötzlich genügend Geld, sich immer wieder neue Dinge zu kaufen. Es musste nichts mehr geflickt oder repariert werden. Die einzige Handarbeit, die über die letzten Jahrzehnte nur wenig von ihrer Popularität eingebüßt hatte, war das Stricken. Doch dann kam eine riesige DIY – Do it yourself – Welle aus den USA zu uns geschwappt, und riss viele mit sich, begeisterte, ermutigte und inspirierte. Online-Angebote wie Etsy oder Pinterest avancierten zu Inspirationsquellen und Triebfedern dieses Trends. Auf der einen Plattform werden Millionen Ideen gesammelt, auf der anderen wird Selbstgemachtes verkauft. In jedem Fall gibt es eine unglaubliche Vielfalt zu entdecken: Es wird gehämmert, gesägt, gelötet, geschraubt, geschrieben, gedruckt, designt und natürlich gestrickt, gestickt und genäht. Und das Schönste ist: Jede(r) kann es tun. Es braucht nur etwas Interesse und Begeisterung für das entsprechende Handwerk. Die nötigen Fertigkeiten kann man sich heutzutage aus Tutorials, Onlinekursen, Workshops und Büchern selbst aneignen.

Quelle: Pixabay.com/jill111 (CC0 1.0)

Dinge selbst machen bedeutet, sein Leben in der Hand zu haben Es ist kein Zufall, dass der Trend zum Selbermachen gleichzeitig mit der allumfassenden Digitalisierung unserer Leben auftauchte. Auf eine gewisse Weise sind wir Fremde in der Welt, zu deren Beschaffenheit wir keinen Kontakt mehr zu haben scheinen. Wir kaufen alle Dinge, die wir benötigen, wissen aber häufig nicht, wie sie hergestellt wurden und welche Zeit das benötigte. Genau das löst in uns ein Gefühl von Zeitmangel aus. Wer etwas strickt, näht oder baut, der entgeht diesem Gefühl, denn er kommt wieder in Kontakt mit der Welt, er lernt sie zu begreifen. Zudem empfindet man eine enorme Entschleunigung, denn alles dauert nun einmal seine Zeit: bis die selbst gemachte Seife gereift ist, der Teig für das Brot gegangen ist, alle nötigen Maschen gestrickt sind. Wahrscheinlich liegt daran eines der Geheimnisse für die Faszination handmade, der schon Millionen Menschen in Deutschland und viele mehr auf der ganzen Welt erlegen sind.

Ich will das Nähen probieren – was brauche ich dafür?

Warum ist das Nähen so gut geeignet, um in die Handmade Welt einzusteigen? Nähen bietet Projekte für jeden Schwierigkeitsgrad, von absolut simpel bis hin zu mächtig komplex. Ob man jedoch eine einfache Kissenhülle näht oder einen Blazer mit Beleg und Taschen, das befriedigende Gefühl ist stets identisch. Man erschafft etwas, das man im täglichen Leben verwenden oder bei einer besonderen Gelegenheit anziehen kann. Das benötigte Equipment ist gerade am Anfang überschaubar, später kann man nach Belieben aufstocken.

Die Nähmaschine

Zunächst einmal braucht man eine Nähmaschine. Natürlich kann man theoretisch auch alles mit der Hand nähen, doch das dauert sehr lange und hält weniger gut als die Nähte, die eine Maschine macht. Man sollte auch am Anfang nicht die billigste Maschine nehmen, die man finden kann, sondern lieber ein gebrauchtes und gewartetes Modell beim Fachhändler kaufen. Hier lassen sich die Maschinen auch zur Probe nähen. Wer online nach der geeigneten Maschine recherchieren will, wird wahrscheinlich mit einer Vielzahl an Informationen und Meinungen konfrontiert. Es gibt tausende Einträge rund um Nähmaschinen und ihre Qualitäten – selbst probieren ist hier das Einfachste. Wenn man eine ungefähre Ahnung hat, welche Maschine es sein soll, kann man diese natürlich auch online bestellen, wenn es keinen Händler in der Nähe gibt.

Der Stoff

Als nächstes braucht man natürlich Stoff zum Nähen. Es gibt unzählige verschiedene Stoffe mit bezaubernden, kreativen Drucken, wunderschönen Texturen und in ausgezeichneten Qualitäten. Mit welchem Stoff man startet, hängt ganz vom geplanten Projekt ab. Für den Anfang empfiehlt es sich, auf Webware aus Baumwolle zurückzugreifen. Dieser Stoff lässt sich leicht verarbeiten, da er nicht dehnbar ist. Er eignet sich zum Beispiel für Heimtextilien wie Kissen, Decken und Vorhänge, aber auch für Kleidung. Für Patchworkarbeiten greift man am besten zu einem speziellen Patchworkstoff, der etwas dichter gewebt ist, für Kleidung darf es auch ein etwas zarterer Stoff sein.


Quelle: Pixabay.com/annca (CC0 1.0)

Die nächste Stufe bei der Verarbeitung sind Jerseystoffe. Diese bestehen ebenfalls aus Baumwolle mit einem kleinen Anteil Elasthan und sich dadurch leicht dehnbar. Jerseys haben in den letzten Jahren einen enormen Boom erlebt, der Markt ist voller bunter Stoffe, die sich besonders für das Nähen von Mützen, bequemen Hosen und Shirts eignen. Wer gerne etwas für Kinder nähen möchte, findet hier die passenden Motive. Allerdings lässt sich Jersey etwas schwieriger vernähen, denn man muss einen elastischen Stich anwenden.

Besonders schöne Stoffe wie Seide und Spitze erfordern beim Nähen Übung und Fingerspitzengefühl. Wer zum Beispiel seine eigenen Dessous nähen möchte, sollte einen Kurs besuchen.

Was braucht man noch für den Einstieg in die bunte Welt des Nähens?

Neben einer geeigneten Nähmaschine und dem passenden Stoff benötigt man noch einige verhältnismäßig günstige Ausrüstungsgegenstände. Dazu zählen Nähgarne in verschiedenen Farben, eine Schneidmatte als Unterlage beim Zuschneiden der Stoffe, eventuell Schneiderkreide, eine Stoffschere oder einen Rollschneider und natürlich einen Nahttrenner – mit diesem wird man gerade als Anfänger häufig zu tun haben.

Jetzt kann es losgehen! Wir wünschen euch viel Spaß bei eurem DIY-Projekt

Tipps zur Urlaubsplanung

Vor einer jeden Reise stellt sich zunächst die Frage, wohin es gehen soll. Dabei spielen natürlich die finanziellen Mittel eine wichtige Rolle. Nicht jeder hat das Geld für eine mitunter kostenintensive Fernreise. Doch auch im Inland und der direkten Umgebung gibt es zahlreiche schöne Ferienziele. Familien mit schulpflichtigen Kindern sind bei der Urlaubsplanung jedoch zwangsläufig an die teure Zeit in den Schulferien gebunden. Singles und Paare haben es diesbezüglich besser und können auf die günstige Nebensaison ausweichen.

Urlaub IllustrationBild: keem1201

Hat man sich für ein geeignetes Reiseziel entschieden, beginnt die eigentliche Planung. Zunächst muss eine geeignete Unterkunft gefunden werden. Da Hotels in der Regel deutlich teurer sind als eine Unterbringung in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus, bietet sich die Recherche über ein Ferienhausportale wie HRS Holidays an. Ist das gewünschte Ziel auf dem Luftwege zu erreichen, müssen die Gewichtsbeschränkungen der jeweiligen Airline beachtet werden. Viele Reisende reizen das zulässige Gesamtgewicht schon bei der Anreise komplett aus und vergessen dabei leicht, dass man am Urlaubsort noch das ein oder andere Souvenir kauft. Auch wenn es sich dabei nur um eine Flasche Wein handelt, muss das entsprechende Gewicht einkalkuliert werden. Waren, die bei der Rückreise aus einem Nicht-EU-Staat eingeführt werden, müssen zudem durch den Zoll abgefertigt werden . Dabei fallen mitunter Steuern an. Erkundigen Sie sich daher vor Reiseantritt über die entsprechenden Regelungen.

Ausweispapiere rechtzeitig prüfen

Vor Reiseantritt sollten Sie sich eine Liste mit wichtigen Dingen anlegen, die Sie nicht vergessen sollten. Dazu zählen in jedem Fall Ausweispapiere wie Reisepass oder Personalausweis, die Sie rechtzeitig prüfen sollten. Sofern die Papiere nicht mehr gültig sind, müssen Sie diese neu beim örtlichen Bürgerbüro neu beantragen. Beachten Sie, dass dies bis zu vier Wochen dauern kann. Zudem sollten Sie klären, wie vide Visa-Bestimmungen für ihr Urlaubsland sind. Gegebenenfalls brauchen Sie auch einen internationalen Führerschein, sofern Sie mit einem Mietwagen außerhalb der EU fahren wollen.

Welche Zahlungsmittel werden vor Ort akzeptiert

Nicht in jedem Land ist die Versorgung mit Bankautomaten ähnlich dicht wie in Deutschland. Zudem ist in vielen Ländern der Gebrauch von „Plastikgeld“ deutlich weiter verbreitet als hierzulande. Machen Sie sich daher über den gebräuchlichen Zahlungsmitteln in ihrem Reiseland schlau. Nicht überall wird zudem die klassische EC-Karte akzeptiert. Eine Kreditkarte ist da die bessere Wahl. Zudem ist es nicht verkehrt, für die ersten Tage etwas Bargeld in der Landeswährung mitzuführen, sofern Sie in einem Land außerhalb der Euro-Zone unterwegs sind.

Impfungen und Reiseapotheke nicht vergessen

Nicht vergessen werden darf eine kleine Reiseapotheke. Bei der Zusammenstellung kann ein Apotheker vor Ort behilflich sein. Wer mit Kleinkindern reist, sollte sich zudem von einem Kinderarzt beraten lassen. Auch Reisestress macht sich gerade bei unseren Jüngsten mit Fieber sowie Kopf- und Bauchweh bemerkbar. Daher darf in heißen und sonnigen Ländern eine Kopfbedeckung und eine gute Sonnenschutzcreme nicht fehlen. Wer sich schon vorher über das Reiseland eingehend informieren möchte, findet im Internet kostenlose Informationen. Ansonsten ein landesspezifischer Reiseführer.

Anschlussfinanzierung jetzt sichern?

Nicht zu lange zögern, wenn die meist langjährige Baufinanzierung ausläuft? Es kann günstig sein, den derzeitigen Zinssatz mit einem Forward-Darlehen zu sichern. Beim Baugeld hat die Zinswende begonnen. Seit April diesen Jahres ist ein verstärkter Konditionsanstieg zu verzeichnen. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen die Konditionen fast um eine halbes Prozent für ein Standarddarlehen über 100.000 Euro. Das sind 40 Euro Mehrkosten pro Monat! Für viele Hauseigentümer gibt es die Entscheidung zu fällen, ob sie bis zum Ende der Zinsbindung warten oder für die Anschlussfinanzierung eine Konditionssicherung bevorzugen wollen.

Finanzierung Illustration

Die Qual der Wahl

Man fragt sich nun, soll ich Abwarten oder Handeln? Wer jetzt noch schnell handelt und die Konditionen sichert, weiss das die Zinsen zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich noch immer günstig sind und der Zinssatz für die Anschlussfinanzierung fest steht. Jedoch wird für ein sogenanntes Forward-Darlehen mit einer Vorlaufzeit von bis zu zwei Jahren ein Forward-Aufschlag fällig. Endet die Erstfinanzierung erst in ein oder zwei Jahren, ist unsicher wie hoch der Zinssatz bis dahin sein wird. Er kann sowohl höher als auch niedriger liegen. Dann werden keine Forward-Aufschläge berechnet. Es lohnt einige Beispiele durch zu rechnen.

Kündigen

Die Bank verlangt bei Kündigung eine Vorfälligkeitsentschädigung und diese ist in der Regel höher als der Zinsvorteil bei einer anderen Bank. Daher ist eine Kündigung meistens kein sinnvoller Weg.

Abwarten und Tee trinken

Die Zinsen sinken erneut oder bleiben gleich. Das Warten bis Zinsbindungsende wäre die bessere Wahl, denn es fallen keine Kosten für ein Forward-Darlehen an.

Das Forward-Darlehen

Liegen die Bauzinsen zwei Prozent über dem heutigen Niveau in den kommenden 2 Jahren, so zahlt der Kunde mehr. Bereits 3,75 Prozent Sollzins müsste er dann für die Anschlussfinanzierung aufbringen. Das macht monatlich fast 198 Euro. Mit einem Forward-Darlehen zu 1,75 Prozent und zuzüglich 0,36 Prozent Forward-Aufschlag wäre der Zinssatz noch immer niedriger und läge bei 2,11 Prozent. Das sind günstigere 129 Euro im Monat.

Nehmen wir mal an die Bauzinsen steigen zum Beispiel um einen Prozentpunkt pro Jahr. Dann würde ein Darlehen über 10 Jahre nach einem Jahr bereits 2,75 Prozent Zinsen kosten statt der 1,75 Prozent Zinsen von heute. Für die Anschlussfinanzierung über 100.000 Euro fallen dann 156,25 Euro im Monat an. Wartet der Kunde nicht, sondern sichert er sich den aktuellen Zins von 1,75 Prozent zuzüglich 0,12 Prozent Forward-Aufschlag würde für die Anschlussfinanzierung nur 1,87 Prozent Zinsen anfallen. Die Monatsrate beliefe sich auf 239 Euro. Ein beachtlicher Unterschied der Kosten allein pro Monat!

Kreditinstitute gewähren in der Regel eine bereitstellungfreie Zeit von bis zu sechs Monaten und verzichten auf Zinsaufschläge. Manche Banken oder Versicherungen zeigen sich kundenfreundlich, sie verzichten sogar bis zu zehn Monate auf Bereitstellungszinsen, allerdings oft nur für neue Häuser. Selten verzichten die Kreditinstitute bis zu zwölf Monate auf Forward-Aufschläge, das senkt die Kosten.

Ausblick

Schnellentschlossene Darlehensnehmer sind im Vorteil wenn der Zinstrend weiter nach oben steigt. Die geringen Forward-Aufschläge kosten nur minimal mehr, bringen aber Finanzierungssicherheit. Feste Raten, kalkulierbar auf längere Zeit. Der Trend zeigt nach oben für Konjunktur, Ölpreis, Inflationsrate und Leitzinsentwicklung. Ein erneutes Fallen der Bauzinsen für Standarddarlehen auf Tiefstände von April diesen Jahres ist unwahrscheinlich.

Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor Reiswaffeln für Babys und Kleinkinder

Wer kennt sie nicht, die knusprigen bekömmlichen Reiswaffeln. Kalorienarm trotz Schoko- oder Joghurtüberzug. Seit Jahren beliebt bei den Eltern als gesunder Snack und Zwischenmahlzeit für ihre lieben Kleinen, gern auch in bio- Qualität gereicht. Auch bei vielen ernährungsbewussten Erwachsenen oder Menschen mit Zöliakie, einer Glutenunverträglichkeit, werden sie zunehmend mehr und gern gekauft.

Erhöhtes Krebsrisiko

Nun die unerfreuliche Nachricht von der Belastung der leckeren und leichten Scheiben mit Arsen, wie durch Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer festgestellt wurde. Auch Öko-Reiswaffeln schneiden nicht besser ab. Anorganisches Arsen kann bei längerer Aufnahme auch in kleinen mengen zu Gefäß- und Nervenschädigungen und Hautveränderungen führen und fördert die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen. Arsen erhöht ebenfalls das Risiko an Krebs zu erkranken, warnt das Institut für Risikobewertung. besonders häufig ist Harnblasen-, Lungen- und Hautkrebs.

Reiswaffel Illustration

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft betreibt eigene Forschung und berät die Bundesregierung und die Bundesländer bei der Lebensmittel-, Chemikalien und Produktsicherheit. Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung Professor Dr. Dr. Andreas Hensel fordert das nun aufgeklärt werden sollte, warum der Arsengehalt in manchen reisprodukten höher ist als der vom blanken korn. Zudem sollten Lebensmittel zukünftig wegen der krebsauslösenden Wirkung für den Mensch so wenig wie erreichbar anorganische Arsenverbingungen enthalten

Untersuchungen

Untersuchungen der Reisprodukte wurden von den Überwachungsbehörden der Länder und dem Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführt. Relativ hoch ist die Aufnahmemenge von anorganischen Arsenverbindungen in Abhängigkeit von den Ernährungsgewohnheiten der verschiedenen Verbraucher. Das wurde mit Hilfe von Verzehrsdaten für Reis und Reisprodukte verschiedener Konsumenten ermittelt.
„Ökotest“ testete bereits mehrfach Reiswaffeln sowohl Ökoprodukte als auch herkömmliche. Die ökologisch produzierten schnitten nicht positiver ab. Die dabei festgestellten Arsen und Acrylamid gehalte wurden als bedenklich bewertet, zudem verzehren Kleinkinder viel im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht. Aufgefallen ist, das der Gehalt von Arsen in einigen untersuchten Reisprodukten höher ist, als das Arsengehalt in den Reiskörnern selbst. Besonders in Reiswaffeln ist das anorganische Arsengehalt erhöht. Bislang sind die Gründe hierfür unbekannt.

Herzstellung von Reiswaffeln

Das Halbmetall Arsen kommt auch natürlich im Boden vor. Durch die Kupfer- und Bleiverhütung und die Nutzung fossiler Brennstoffe wird Arsen freigesetzt. So gelangt es in das Grund- und Oberflächenwasser und kann so von den Reispflanzen aufgenommen werden. Die Reiskörner werden in runde Backformen gegeben. Ähnlich wie beim Popcorn dehnt sich durch Hitze und Druck die Feuchtigkeit aus, bis die Reiskörner aufpoppen. Die enthaltene Stärke verklebt die Zutaten.

Verbraucherschutz

Für Konsumenten nicht erkennbar ist der Gehalt von Arsen in unterschiedlichen Produkten. Europaweit wurde von der EU Kommission Grenzwerte ausgesprochen. So sollen ab Beginn 2016 Höchstwerte für den Arsengehalt in Reis und Reisprodukten gelten. Daran können sich die Hersteller nun endlich orientieren. Geschäftsführer beim Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Peter Röhrig begrüßt die Entwicklung. Jedoch als zu streng kritisiert werden die Grenzwerte für Vollkornreis.
Im Verband der deutschen Getreideverarbeiter und Stärkehersteller (VDGS) sind die deutschen Reismühlen zusammengeschlossen. Ihnen sind seit Jahren Arsenverbindungen im Reis bekannt. Der pure Reis ergäbe Höchstwerte unterhalb der 0,2 Milligramm-Grenze je Kilogramm Reis. Für Babys ist dieser Wert von 0,11 Milligramm über der empfohlenen Höchstmenge.

Empfehlungen

Reiswaffeln und Reisbrei sollte besonders von Säuglingen und Kleinkindern nur in Maßen verzehrt werden und nur gelegentlich und nicht ausschließlich verzehrt werden. Warum also nicht auf den herkömmlichen, leckeren Butterkeks zurückgreifen oder die alternative Variante der Reiswaffel die Maiswaffel probieren. Auch da sind bereits verschiedene Variationen im Handel, zum Beispiel mit Amaranth oder auch in Bio-Qualität. Gutenenfreie Getreidearten wie Buchweizen, Amaranth, Mais und Hirse bieten eine Alternative für die Menschen mit Glutenunverträglichkeit und sind immer mehr im Handel.

Das große Ausmisten im Frühling – Tipps, wie Gebrauchtes online zu Geld gemacht werden kann

Der Frühling ist da und somit auch die Zeit des Frühjahrsputzes und des Ausmistens. Sich von altem Ballast zu trennen und Platz für Neues zu schaffen, kann sehr befreiend sein und wer seine Habseligkeiten nicht einfach wegwirft, sondern online über eine Verkaufsplattform zu Geld macht, bessert so ohne große Anstrengungen seine Haushaltskasse auf. Egal ob es sich um Kleidung, DVDs, Schmuck, Fahrräder oder sogar Autos handelt. Wer die folgenden Ratschläge beachtet, kann aus seinen alten Habseligkeiten noch ordentlich Profit schlagen.

Ausmisten Illustration

Die Artikelbeschreibung

Natürlich steht es dem Verkäufer frei, den angebotenen Artikel nur mit wenigen Worten zu beschreiben, findiger ist jedoch, wer in die Artikelbeschreibung etwas mehr Zeit investiert. Die potentiellen Käufer können die Ware schließlich nicht anfassen und sind darauf angewiesen, dass sie ihnen bestmöglich beschrieben wird. Auf diese Weise erspart sich der Verkäufer auch zahlreiche Nachfragen, zum Beispiel bezüglich des Artikelzustands. Die Artikelbezeichnung bietet meist nicht allzu viel Platz und wird als erstes von potentiellen Interessenten gelesen. Entsprechend aussagekräftig sollte sie sein und auf jeden Fall den Artikelzustand, also „neu“ oder „gebraucht“ enthalten. Gerade bei Technik oder allgemein bei Markenware ist die genaue Artikelbezeichnung zu wählen. Es reicht nicht, beispielsweise einfach nur „Laptop“ zu schreiben. In der eigentlichen Beschreibung des Artikels sollten alle Mängel der Ware , zum Beispiel Kratzer im Lack des Fahrrads, beschrieben werden. Wer sie verschweigt, wird mit großer Sicherheit vom Käufer eine negative Bewertung erhalten, was wiederum zukünftige Käufer abschrecken könnte. Auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik ist aus Gründen der Seriosität selbstverständlich ebenfalls zu achten. Ein oder gleich mehrere Fotos sind außerdem zu empfehlen. Aus Gründen des Urheberrechts sind diese stets selbst anzufertigen. Auch, ob eine Gewährleistung oder Rücknahme des Artikels angeboten wird, muss angegeben werden.

Die Einstellzeit

Die Einstellzeit spielt nicht bei allen Online-Verkaufsplattformen eine Rolle, beim Online-Auktionshaus eBay beispielsweise kann sie jedoch über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Ein Artikel wird dort zum Beispiel für genau sieben Tage zum Verkauf angeboten. Wird er morgens um neun Uhr eingestellt, endet die Auktion nach einer Woche auch wieder morgens um neun Uhr. Nun ist die Frage, um welche Uhrzeit die Auktion enden muss, damit möglichst viele potentielle Käufer am Bildschirm sitzen und mitbieten. Die Meinungen über die perfekte Zeit gehen auseinander. Manche meinen, Sonntagabend um 20 Uhr wäre perfekt, andere sind der Meinung, die Käufer surfen eher unter der Woche während der Arbeitszeit im Internet, weil sie im Büro sowieso vor dem Computer sitzen und manche sich unter anderem auch mit Online-Käufen beschäftigen.

Der Preis – Startpreis oder Sofort-Kauf-Option?

Bei Onlineauktionsportalen kann zumeist ein Startpreis angegeben werden, der im Regelfall erstmal gering ausfällt. Auf diese Weise werden mehr potentielle Käufer angelockt, als es bei einem hohen Startpreis der Fall wäre. Für CDs oder Kleidung mag diese Vorgehensweise sinnvoll sein, wer jedoch sein Auto bei Onlineauktionshäuser verkaufen will, möchte eine Garantie, dass er auch einen gewissen Mindestbetrag dafür erhält. Zuerst einmal muss also festgestellt werden, was das Auto eigentlich wert ist. Wer diesbezüglich unsicher ist, kann sich von einer kostenlosen Auto-Bewertung im Internet helfen lassen. Dafür werden einfach Marke, Modell und Erstzulassung eingegeben, hieraus wird der Preis errechnet.

Der Kontakt zur potentiellen Käuferschaft

Falls Interessenten trotz präziser Beschreibung noch Fragen zum Artikel haben, sollte der Verkäufer diese möglichst zeitnah und genau beantworten. Auch nach dem Verkauf des Artikels ist der Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer wichtig. So freut sich der Käufer beispielsweise, wenn ihn der Verkäufer darüber benachrichtigt, dass sein Geld eingetroffen ist oder das der Artikel verschickt wurde. Die Wichtigkeit einer guten Bewertung durch Käufer sollten auch private Verkäufer nicht unterschätzen.

Der Versandt und die Versandkosten

Hier ist Transparenz wichtig. Die Kosten für den Versand sollten direkt in der Artikelbeschreibung angegeben und nicht zu hoch angesetzt sein. Versendet ein anderer Verkäufer einen vergleichbaren Artikel deutlich günstiger, wird das Angebot des Verkäufers mit den übertriebenen Versandkosten deutlich unattraktiver. In einer PDF der Deutschen Post sind alle Preise für Briefsendungen, Pakete, Päckchen sowie den Express-Versandt einzusehen. Wertvolle Ware sollte stets als Paket verschickt werden, da sie so bis zu einem gewissen Wert versichert ist. Zusätzlich von Vorteil ist, dass Pakete nachverfolgt werden können. Das Risiko, dass ein Käufer behauptet, die Ware wäre nie bei ihm eingetroffen, wird so minimiert. Ein schneller Versand erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine gute Bewertung.

Was zu tun ist, wenn Probleme auftreten

Sollte ein Käufer zum Beispiel nicht zahlen, kann er in erster Instanz höflich an die ausstehende Zahlung erinnert werden. Zahlt er im Anschluss trotzdem nicht, kann sich der Verkäufer an die Betreiber der Verkaufsplattform wenden. Sind es immer die gleichen Kunden, die Probleme machen, so können diese zum Beispiel vom Verkäufer von einer zukünftigen Auktion ausgeschlossen werden. Ein weiteres Problem können ungerechtfertigte negative Bewertungen sein. Wird der Verkäufer negativ bewertet, kann er zu dieser schlechten Bewertung eine klarstellende Antwort schreiben. Die schlechte Bewertung bleibt aber dennoch bestehen, denn hier steht Aussage gegen Aussage und in der Regel erklären sich die Betreiber der Verkaufsplattform nicht bereit, Bewertungen zu löschen.

Wer sich für das Einstellen seiner Waren etwas Zeit nimmt und die genannten Tipps beachtet, sollte keine Probleme haben, seine alten Habseligkeiten zu Geld zu machen. Wichtig ist vor allem Ehrlichkeit, es dürfen keine Mängel verschleiert werden. Zudem ist ein höflicher Umgangston essentiell, soll der Käufer eine gute Bewertung abgeben. Wer dann noch die korrekten Versandkosten angibt und den Artikel möglichst schnell verschickt, hat alles richtig gemacht.