Aus dem Leben eines gebeutelten Menschen

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Good bye!

Dieser Blog wird ab sofort unter http://spascosworld.wordpress.com FORTGESETZT. Hier wird nichts Neues mehr erscheinen. Habe diesen Gedanken schon seit Wochen mit mir herumgetragen. Letzte Woche habe ich es entschieden. Ich ziehe mit meinem Blog um. Adieu! Arrividerci!
25.10.10 11:02


Adèle und das Geheimnis des Pharaos

Ich bin ja nicht wirklich ägyptophil, auch wenn ich die Kultur der alten Ägypten schon interessant finde. Denn irgendwie waren sie doch fortschrittlich. Vor allem erfanden sie sozusagen auch den ersten Monotheismus der Geschichte. Aber ein wirklicher Experte bin ich nicht, da lasse ich Regina lieber den Vortritt. Schliesslich hat sie es studiert und damit sogar eine Anstellung gefunden. Eine Seltenheit in unserer heutigen Zeit, wie ich finde. Worauf ich eigentlich hinaus will und da bin ich wieder beim Titel: Ich habe vor etwa drei Wochen die ersten Berichte über diesen französischen Kinofilm gelesen und irgendwie kam mir das alles so ziemlich bekannt vor, obwohl ich nicht wirklich sagen konnte, warum eigentlich. Dann las ich nicht nur die Texte mit der Handlung des Kinofilms, sondern auch die anschliessenden Interviews mit dem Regisseur Luc Besson. Und da sah ich dann klarer. Der Film basiert auf der Comic-Reihe "Adeles ungewöhnliche Abenteuer" von Jacques Tardi. Wem das jetzt nicht sagt, dem sei es verziehen, denn alle Comic-Reihen können ja nicht so bekannt sein wie Tintin (Tim und Struppi), Asterix oder Spirou und Fantasio. Könnte noch eine ganze Reihe mehr aufzählen, aber die sind in gewisser Weise so unbekannt, das die nur die kennen, die sich früher öfters mal in der Comic-Abteilung aufgehalten haben. Heute gibt es da ja bald nur noch Mangas. Jedenfalls in den Läden, wo ich mich rumtreibe. Wo sind Percy Pickwick, Harry & Platte, Der Ford T oder Jeff Jordan geblieben? Von Yoko Tsuno ganz zu schweigen. Das war eine tolle Comic-Reihe. Aber ich schweife ab, was ich gar nicht wollte. Zurück zum Kino-Film "Adèle und das Geheimnis des Pharaos". Darin geht es um Adéle, deren Schwester im Koma liegt, weshalb besagte Adéle nach Ägypten reist, dort aus einem Grab eine Mumie stiehlt, sie nach Paris mitnimmt und zum Leben erwecken lässt. Dann gibt es da noch einen Flugsaurier, der Paris in Angst und Schrecken versetzt. So weit zur Handlung. Ich jetzt natürlich in den Film rein, denn so was will man ja gesehen haben, vor allem wenn man die Comic-Reihe gar nicht so schlecht fand. Kurzum, ich bin nicht wirklich enttäuscht, aber umgehauen hat mich der Film nun auch nicht. Alles ganz nett gemacht, aber es ist irgendwie anders. Und irgendwie ist die Adéle-Darstellerin Louise Bourgoin so nun gar nicht das, was die Comic-Adele ist. Sie mag eine gute Schauspielerin sein, sieht gut aus, aber für mich ist sie nicht Adele. Tut mir ja leid, auch wenn andere was anderes sagen mögen. Das ist meine Meinung. Lei hat angekündigt, dass sie, Steve und Melinoh uns an Weihnachten heimsuchen wollen. Wäre es nicht besser, wenn es umgekehrt von statten gehen würde. Ausserdem wird es sicherlich wieder problematisch werden, wenn Regina auf Melinoh trifft. Ich weiss echt nicht, was Regina eigentlich hat? Melinoh hat ihr nie etwas getan und dennoch behandelt sie die, als sei sie der letzte Mensch auf Erden mit dem sie etwas zu tun haben möchte. Also ich bin wirklich dafür, dass wir nach Leipzig reisen und nicht die zu uns. Die Wohnung mag gross genug sein, aber ob ich sie nach deren Abreise noch wiedererkenne, mag ich doch stark bezweifeln. Vor allem wenn Lei so Kerzen mitbringen sollte, die das ganze Wohnzimmer in Nebel hüllen. Erinnert sich noch jemand an die Geschichte? Ich nannte es damals London-Heathrow im Wohnzimmer, weil damals doch in London der Flughafen immer wegen Nebel geschlossen war. Aber Melinohs Weihnachtsgeschenk habe ich bereits. Eine winzige Kleinigkeit, die ich bei Depot abgestaubt habe. Das wird ihr gefallen, so wie ich sie kenne.
23.10.10 15:37


Desch war griabig!

So sagt man jedenfalls in Bayern. Ich würde es mit Super übersetzen, aber genau genommen heisst es gemütlich. Und gemütlich und heimelig fand ich die Reise auch, weshalb ich das Wort jetzt stehen lasse. Aber so langsam fange ich wohl wirklich an Bayerisch zu palavern. Also wenn ich dann auch noch anfange so zu schreiben, ist mir dann echt nicht mehr zu helfen. Mal sehen, vielleicht kriege ich noch rechtzeitig die Kurve und haue ab in eine andere Stadt, wo es vielleicht auch ein wenig billiger ist. Am schlimmsten ist es aber, wenn ich in Wien bin. Da muss ich mich vielleicht zusammenreissen, nicht in diesen Wiener Schmäh zu verfallen. Ist ganz schön furchtbar, dabei habe ich es nun überhaupt nicht mit Dialekten. Kann sie zwar verstehen, aber nicht sprechen. Nur eben so Pseudo-Dialekt. Wobei mir gerade was einfällt. Weiss jemand, was Moppkenbraut auf hochdeutsch heisst? Ist übrigens (wieso schreibe ich ünrogens? Erinnert mich an türkisch) nicht bayerisch.
Irland war fantastisch. Limerick, Killarny, Dublin natürlich und wie die Städte und Städchen alle heissen, die wir mit der Gruppe aufgesucht haben. Also ich kann Studienreisen nur empfehlen. War jetzt meine erste und eigentlich auch Reginas Idee. War ja anfangs nicht so begeistert, aber ich muss sagen, es war wirklich toll. Anstatt das man selbst mit einem dicken Baedecker rumläuft, bekommt man alles kompetent erzählt. Die Reiseleitung kennt sich wirklich aus und führt einen auch mal an Plätze, die nicht so sehr von Touristen überlaufen sind. Sehr schön, wirklich. Habe auch wieder jede Menge fotosgrafiert und mich über meine eine Speicherkarte aufgeregt, weil sie andauernd "Kartenfehler" anzeigte. Und es ist immer nur die 8GB-Karte. Das regt mich vielleicht auf. Denn manches Mal musste ich die Kamera bis zu zehn Mal aus- und wieder anschalten bis das Problem endlich behoben war. Welches Problem eigentlich? Ich weiss es beim besten Willen nicht.
Ich habe heute noch frei und muss morgen wieder zur Arbeit, deshalb will ich jetzt noch den Tag geniessen. Wobei der mir ein wenig vermiest wurde. Denn ich gehe hier auf die Seite, logge mich ein, und was sehe ich? Ja, diese Spammer sind zurückgekehrt. Fünfzig Spam-Einträge in der kurzen Zeit. Ich könnte kochen, und dann noch die meisten bei einem ganz bestimmten Eintrag. Dabei war der damals, als ich ihn geschrieben habe, gar nicht so oft angeklickt worden. Aber es war eben Zeitgeschehen. Jährt sich im November übrigens zum ersten Mal. Weiss jemand, worüber ich rede? Sicherlich nicht, seine Biografie ist gerade erschienen. Ich hatte ein Leseexemplar und es an einem Tag durchgelesen. Stand jetzt nicht wirklich was interessantes drin. Aber egal.
Aber wegen dieser Spam,-Einträge werde ich jetzt wohl doch wechseln. Werde aber früh genug bescheid geben, wann das sein wird.
18.10.10 11:40


Einsparungen und kein Ende

"Tony Curtis ist tot! Warum soll ich dann noch eine Homestory über ihn schreiben." (Der Witz daran ist, dass die Homestory sich auf Larry Hagman bezog und nicht auf Tony Curtis)

 

Hier wird immer noch gestreikt. Aber man merkt es gar nicht so sehr, weil die U-Bahnen jetzt in grösserem Zeitabstand fahren. Dadurch fallen nicht mehr so viele aus und man muss nicht mit dem Auto in die Stadt fahren. Wo ich gerade von Auto spreche. München ist ja auch nicht besonders reich. Und wisst ihr, was die machen, damit Geld rein kommt? Personalisierte Parkkarten ausstellen, damit man als Anwohner der Innenstadt auch wirklich einen Parkplatz hat. Kostet ein Schweinegeld. Aber warum mich das aufregt? Weil das jetzt auch auf die Aussenbezirke ausgeweitet (nicht ausgeweidet) werden soll. Eine Frechheit ist das. Klingt genauso bescheuert wie diese Gebühr, die man zahlen soll, wenn man die Polizei holt, wie es in Hamburg geplant ist. Oder Jenala hat mir jetzt erzählt, dass die Kultureinrichtungen kaum noch Geld kriegen. Theater und Museen planen zu schliessen, was noch mehr am Ende kostet, da ja laufende Kosten wie Wasser und Strom weiter bezahlt werden müssen. Dem Fass den Boden schlägt aber aus, dass in Hamburg die Bibliotheken kaum noch Geld kriegen und im Gegenzug ihre Gebühren erheben und die Öffnungszeiten verringern, von Entlassungen ganz zu schweigen. Das regt JEnala besonders auf. Als ob da nur noch Politiker sitzen, die von nichts eine Ahnung haben, nicht mit Geld umgehen können und in Projekte investieren, die nur Geld kosten (dieses Loch im Hafen, dieses Konzerthaus oder diese Schulreform). Jenala ist stinkig und wenn sie ein Alpaka wäre, würde sie ins Parlament gehen und den Politikern ordentlich einen grünen Harry verpassen. Politik treibt seltsame Blüten. Aber so läuft es ja überall ab.
Die letzten Tage des Oktoberfestes sind angebrochen und ich habe endlich mal wieder Urlaub. Wird auch Zeit. Freude, Freizeit und ich weiss nicht was. Werde nicht erreichbar sein, denn ich fahre nach Irland. Die grüne Insel, die wirklich eine Insel ist. - Wer's nicht versteht. Ich erkläre es mal später.
2.10.10 12:35


3D und kein Ende

Diese Hype, der um 3D gemacht wird, ich kann ihn wirklich nicht verstehen. Mag wohl einerseits daran liegen, da der Film immer noch der gleiche ist und andererseits, dass ich von 3D nichts merke, auch wenn ich in einen 3D-Film gehe und diese dämliche Brille aufhabe. Ich gehöre zu der Minderheit Menschen, die mit 3D einfach nichts anfangen können, weil wir es einfach nicht sehen. So was gibt es wirklich. Wir bekommen nur Kopfschmerzen, weil wir diesen Bildern nicht richtig folgen können. Von Vorteil ist das nur, dass wir nicht die höheren Eintrittspreise für die Filme zahlen müssen. Und so wie ich es immer höre, sei 3D nun wirklich nicht so toll, sondern oft sogar regelrecht enttäuschend. Und auch mit 2D kann es manchmal sein, dass man sich vorkommt, als wäre man mitten im Film. Wenn ich da an Indy2 denke, wo diese wilde Fahrt durch die Mine stattfindet. Da denke ich manchmal schon, ich würde auch auf dieser Lore sitzen. Ist auch die beste Szene in dem Film, den Rest kann man vergessen. Und wisst ihr, was nun in 3D rauskommen wird? Man kann es sich nicht vorstellen: Es ist Star Wars. Will man das wirklich in 3D sehen? Ich weiss es nicht. Ein paar schöne Szenen gibt es gewiss, die sich lohnen, sie in 3D – so langsam werden wir diese zwei Zeichen zuviel – anzugucken. Aber nun R2D“ und C3PO in 3D? Na (gemeint ist nein), das muss nun wirklich nicht sein. Zum Dezember werden von der MVV die Preise für die Fahrscheine erhöht. Alle stöhnen darüber, was verständlich ist, wenn an die letzten Streiks gedacht wird. Aber im Grunde genommen ist es gerechtfertigt, so sehr man sich darüber auch aufregen mag. Denn teurer wird alles oder hat schon mal jemand erlebt, dass etwas billiger geworden ist? – Ich mein jetzt nicht die Discounter mit ihren Preiskämpfen. Und wer sich nun beschwert, dass bei ihm nun gar nichts los sei auf dem Blog, der sollte viellicht einmal darauf achte, das irgendwo steht, dass Kommentare freigeschaltet werden müssen. Sticht einem nicht wirklich ins Auge und ist auch irgendwie reichlich kompliziert. Jedenfalls bei wordpress. Ich hingegen habe immer noch keine Spameinträge erhalten. So langsam gewöhne ich mich daran. Und bei youtube ist die zweite Folge der dritten Staffel von „Castle“ hochgeladen worden. Wer sie sehen will, muss ein wenig suchen, denn viele uploads sind nur gefaked, da sie auf irgendeine komische Seite verweisen, wo man angeblich die ganze Folge ansehen könnte. Aber irgendwie kommt man über die Werbung auf der Seite nicht hinaus. Meine Redaktions-Kollegen sind heute total aufgekratzt. Andauernd wird gesungen und herumgealbert, wobei letzteres öfters vorkommt. Verrückte Leute sind es Halt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nicht hingehöre. Ausserdem gehört die Heizung endlich mal aufgedreht. Wir haben hier immer so einen verrückten Stosslüfter, der jede Stunde fünf Minuten das Fenster ganz aufmacht. Meine Fingerspitzen sind bereits eingefroren, und das will was heissen, denn ich friere nicht so schnell. Der lange Eintrag lässt mal wieder darauf schliessen, das es bei uns wirklich nichts zu tun gibt. Irgendwie stimmt es manchmal wirklich und heute trifft es zu.
29.9.10 17:27


Ohne Worte

Montag wird hier ein Spruch stehen, der auch bei Todesanzeigen öfters benutzt wird. (Ich sammle die Dinger, aber habe gerade keinen zur Hand, weil die in meinem Heft sind, das auf der Arbeit liegt.)

Letzten Monat habe ich weder über ein totes Tier noch über jemanden geschrieben, der gestorben ist. Diesen Monat nun tote Tiere und ein toter Tierpfleger.
In Indien hat es einen Umfall gegeben, wo sieben Elefanten starben, als ein Güterzug in sie hineinraste. Einer der Elefanten wurde 400 Meter weit geschleudert. Ich könnte jetzt Bilder zeigen, aber die sind so schrecklich, das ich es unterlasse. Denn tote Elefanten, die auf dem Rücken liegen mit Füssen in der Luft, oder mit einem Kran von den Gleisen gehievt werden, will ich einfach nicht zeigen. Wer sie sehen will, sollte bei Googlenews "Elefant" und "Güterzug" oder "elephant" und "train" eingeben. Da werden schon genügend Bilder kommen. Ich bin gestern auf dieses Unglück gestossen, als mir einer meiner Kollegen eine Zeitungsseite gab, auf der ein Artikel stand, wo ich etwas recherchieren sollte. Und da habe ich ein Foto und eben den Bericht über den Unfall gelesen. Die armen Elefanten. Die hatten sicherlich gehört, dass der Güterzug kam und wollten den beiden Baby-Elis helfen, die sich auf den Gleisen irgendwie verheddert hatten, das sie nicht mehr da runter kamen. Vielleicht wollten die Elefanten sie vor dem Zug schützen und haben sich vor sie gestellt. Doch sie sind auch umgekommen: Die Kleinen wie die Grossen. Es ist schrecklich, denn der asiatische Elefant ist mehr gefährdet als der afrikanische, dessen Bestand hat sich nämlich erholt, auch wenn er immer noch kritisch ist. Der Lebensraum der asiatischen Elefanten wird immer kleiner, da die Menschen sich ausbreiten oder Palmölplantagen aufbauen. Das ist besonders in Borneo schlimm. Einen Artikel darüber gab es letztes Jahr mal im National Geographic. Wer das also mal nachlesen will. Und bezüglich des Palmöls. Wenn wir dieses Öl boykottieren, können wir vielleicht etwas ausrichten, dass der Lebensraum der Tiere, nicht nur der Elefanten, geschützt bleibt. Keine Chips kaufen, die mit Palmöl gemacht wurden. Heutzutage steht meist auch drauf, dass es sich um Sonnenblumenöl handelt. Aber Palmöl ist in so vielen Dingen drin. Und für die Stromerzeugung wird es auch benutzt.
Ich gedenke der sozialen Elefanten, die ihre kleinen retten wollten und bei diesem Versuch umgekommen sind. Auf das es seltener passiert, aber es kommen immer Elefanten um, die mit Zügen "zusammenstossen". Nur dann ist es eben ein einzelner und eben nicht gleich sieben.
Jenala ist tief bestürzt und sieht sich in ihrer Aufgabe bestätigt, eines Tages nach Asien zu gehen und die "Jane Godall der Elefanten" zu werden. Mal sehen, wann es so weit sein wird, denn sie knüpft dieses Vorhaben an das Leben zweier Elefanten. Wenn die beiden tot sind, wird sie nach Asien gehen. Ich habe vor einigen Wochen schon mal darüber geschrieben.

Meine zweite Bestürzung gilt dem Tod von Reimon Opitz. Einigen wird dieser Name nichts sagen, wenn sie nie die RBB-Doku "Panda, Gorilla & Co." oder "Berliner Schnauzen" gesehen haben. Opitz war der Chef-Pfleger im Affenhaus und ging immer sehr liebevoll mit seinen Schützlingen um. Er starb am Montag an den Folgen seines Herzinfarktes. Für den Zoo und seine Affen ist es ein Verlust, der nicht zu ersetzen ist. Ich weiss nicht, was ich noch über ihn schreiben soll, denn mir fehlen immer noch die Worte. Wer etwas über ihn lesen möchte: Googlenews und dann den Namen Reimon Opitz eingeben.
Erst stirbt Thomas Dörflein vor zwei Jahren und nun Reimon Opitz. Die besten gehen immer zuerst. Aber so ist das Leben.

25.9.10 12:34


Indiana Jones

Eigentlich wollte ich über ein ganz anderes Thema schreiben, aber das läuft mir ja nun nicht weg. Also schreibe ich über Indiana Jones, den allseits beliebten Abenteurer und Archäologen. Wie sagte er noch mal so schön im dritten – und besten – Teil? Archäologie ist die Suche nach Fakten, nicht nach Wahrheiten. Wenn es Wahrheit ist, die Sie suchen, Prof Tyrees Philosophiekurs ist am Ende des Ganges." Dieses Zitat ist einfach zu schön, wobei es natürlich noch viel schönere gibt. Ich erinnere mich da an seine Darstellung eines schottischen Lords. Auch im englischen original sehr lustig und komisch. Wo beispielsweise Indys Vater sagt, der Raum würde brennen und Indy sagt: „Are you kidding?“ Genau, denn sein Vater macht schliesslich keine Witze, wie wir wissen. Auch nicht, wenn er sagt, dass der Feind ihr Flugzeug zerstört habe. Aber der Film läuft heute nicht, sondern der erste Indy: Jäger des verlorenen Schatzes. Und wer auf den vierten Teil wartet, der ist in fünf Wochen dran. Ja, erst in fünf Wochen, denn zwischendurch läuft auch mal Fussball. Muss auch sein. Aber ich sehe mir die Indy-Filme sowieso lieber auf DVD und im Original an. Ist viel komischer, vor allem wenn das Deutsch gesprochen wird. Einfach herrlich. Was mich mal wieder daran erinnert, dass die Stadtbibliotheken ihren Jahresbeitrag erhöhen. Ist nicht sehr viel, in anderen Städten zahlt man ungemein mehr. Und vor allem kriegt man hier wirklich viel für sein Geld. Und jede Menge Bibliotheken mit guten Öffnungszeiten. Wissenschaftliche Zeitschriften und Bücher sind gut, nur DVDs kann man leider nicht verlängern. Aber dafür hat man sie auch zwei Wochen lang. Und in der Zeit bekommt man sogar die Boxen mit sieben DVDs durch. Was natürlich heisst, das man am Wochenende mehr guckt als während der Woche, denn da muss ich schliesslich arbeiten. Was mich daran erinnert, dass ich bald mal wieder Urlaub habe. Momentan richtig entspanntes Arbeiten, denn unser Cheffe sagt immer: Nur entspannte Mitarbeiter leisten gute Arbeit. Sag ich auch immer. Nur gerade geht wieder so ein Virus rum. Wahrscheinlich der von André Rieu. Nein, Spass beiseite, der hat uns glücklicherweise nicht heimgesucht. Diesen Schmalzgeiger kann man noch weniger ertragen als Semino Rossi. Und das, wo ich auf klassische Musik stehe. Heute werde ich wirklich nicht Bones und Co. gucken. Hatte es ja schon letzte Woche gesagt, aber dieses Mal meine ich es wirklich ernst. Und ob ich nun mit meinem Blog umziehe? Die Spammer sind seit Tagen nicht mehr wiedergekommen. Aber wenn sie mich noch mal heimsuchen sollten, werde ich es sehr wahrscheinlich wirklich tun. Und jetzt warte ich auf ein schönes Wort, das mit F beginnt und mit D endet. Kann es kaum erwarten. Heute will ich einfach nur nach Hause. Habe nur sechs Stunden geschlafen, aber bin seltsamerweise topfit. Vielleicht sollte ich nicht meine ganze Romane sichten und dann wieder den Vorsatz fassen, dass ich mal an einem der beiden weiter schreiben könnte. Ideen sind reichlich vorhanden.
23.9.10 17:46


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Was vom Tage übrig bleibt

Sherlock Holmes
Ein Film, dem ich anfangs skeptisch gegenüberstand. Doch ich muss sagen, der Streifen hat mich überzeugt. Nicht wegen der Handlung her, ist könnte besser sein, aber dieser Witz und Sarkasmus, das kommt dem echten Sherlock von Sir Arthur Conan Doyle nahe.
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