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Über sich

Ich bin einsam. Und es ist meine Schuld. Hätte ich doch bloß nie ja gesagt. Ich war in der fünften Klasse, als ich meinen ersten Freund hatte - und meinen bisher einzige. P. Er war ein guter Freund, wirklich perfekt, aber aus irgendeinem Grund hatte ich schon nach drei Monaten due Nase voll von ihm. Zuerst dachte ich, das wäre nur eine Phase, weshalb auch immer, aber irgendwann konnte ich es nicht mehr leugnen: ich musste mit ihm Schluss machen. Ich hatte vor, mit ihm zu reden, obwohl ich ehrlich gesagt keine Ahnung hatte, was ich sagen sollte, doch ich nahm all meinen Mut zusammen und schrieb ihm um Unterricht einen Zettel: "Hast du nach der Schule kurz Zeit? Ich muss dir was sagen." Mein erster Fehler. "Ich muss gleich heim, meine Mutter wartet", schrieb er zurück. "Aber sag's mir doch jetzt." Ich blockte ab. Auch wenn ich nicht viel vom Schluss Machen verstand, mir war zumindest klar, dass ich es persönlich machen musste. Aber er war hartnäckig und meinte die ganze Zeit, ich sollte es dich einfach sagen und schließlich kritzelte ich wie in Trance auf das Papier: "Ich will Schluss machen." Ich gab ihm den Zettel, doch schon im nächsten Moment bereute ich meine Tat. Er sah mich nicht an, als er fragte, warum. "Weil ich nicht mehr in dich verliebt bin", war meine Antwort. Es klingelte zum Schulschluss. Sofort sprang er auf, seine Sachen hatte er schon zusammengepackt - und stürmte aus dem Klassenzimmer. Es folgten zwei Jahre Schweigen. Im Juni letztes Jahr war unsere Klasse im Landschulheim, dort brach unser Schweigen endgültig, da meine Freundin (L.) auch mit P. befreundet ist. Wir unternahmen viel zu dritt und ich freute mich, endlich wieder normal mit ihm reden zu können, denn er war mir noch immer sehr wichtig. Trotzdem war nicht alles perfekt. Er war manchmal ziemlich gemein zu mir und beleidigte mich. Er sagte zwar, das wäre nicht ernst gemeint und das glaubte ich ihm auch, aber ich glaubte ebenfalls, dass er unsicher war, weil wir mal zusammen gewesen waren. Das größte Problem bei der Sache war jedoch, dass er sich nach dem Landschulheim in ein Mädchen aus unserer Klasse verliebte - und ich mich wieder in ihn. Und aus einer einigermaßen harmlosen Verknalltheit wurde schließlich echte Liebe. Dass er mich immer noch beleidigte, machte mir nun mehr zu schaffen. Fast jeden Tag weinte ich wegen ihm, weil ich ihn weggeschmissen hatte und er nun das gleichemit mir tat, bis ich es nicht mehr aushielt. Zu dieser Zeit las ixhw gerade ein Buch über ein Mädchen, das sich selbst verletzte und an einer Stelle war beschrieben, wie sie sich dabei fühlte. Es war beruhigend für sie, friedlich, sie konnte alle Gedanken und Gefühle einfach loslassen. Und da griff ich zum ersten mal zum Rasierer. Am Anfang benutzte ich einen ganz normalen für die Beine, so einen mir drei Klingen, aber der war schlecht, viel zu schlecht. Man brauchte viel zu viel Kraft und due Schnitte waren auch nicht besonders tief, manchmal bluteten sie nicht einmal. Also probierte ich ein wenig herumund kam schließlich auf einen Augenbrauenrasierer. Meine Freundin weiß davon, sie hat es mitbekommen und mir gesagt, dass sie sich auch ritzt. Ich wusste es. Sie sagt nichts dazu, obwohl sie es nicht gut findet, und ich bin ihr dankbar dafür. Aber was soll man auch dagegen sagen, wenn man es selbst macht?

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